Nachruf

von Redaktion

Rosenheim – Ein Mann, der zupacken konnte und der gerne unter Menschen war: So beschreiben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Happing ihr Ehrenmitglied Hans Käsmeier. 1933 geboren, war er 1958 in die Feuerwehr eingetreten und Zeit Lebens dabei geblieben. Ende des Jahres 2019 ist Hans Käsmeier gestorben. Er wurde 86 Jahre alt.

Immer habe man sich auf „den Hans“ verlassen können, sagt Erlafrid Hiltl, Ehrenvorstand der Feuerwehr Happing. Wann immer es Arbeit gegeben habe, habe sich Hans Käsmeier engagiert. In besonderer Erinnerung bleibt dabei sein Einsatz für den Bau des Aufenthaltsraumes im Jahr 1982 und des Schulungsraumes einige Jahre später. Käsmeier war handwerklich sehr geschickt. Und nicht nur das: Er führte 27 Jahre lang die Kasse. Und sorgte, wann immer etwas zu essen gebraucht wurde, als Wirt im Feuerwehrhaus dafür, dass eine gescheite Brotzeit für die Kameraden gerichtet war. „Der Hans war ein umgänglicher Mensch. Er hat klar gesagt, was er will und er war sehr gesellig“, erinnert sich Hiltl. 1956 war Hans Käsmeier nach Happing gezogen und hatte sich, dann auch mit der Familie, schnell eingelebt in der Gemeinschaft der Happinger. Eine Zeitlang arbeitete er bei der Gemeinde, wechselte dann als städtischer Angestellter zum Bauhof der Stadt.

Dass Käsmeier gerne unter Menschen war und sich ums Gemeinwohl sorgte, mag auch seine Zugehörigkeit zu den Gebirgsschützen und zum Happinger Schützenverein sowie zum Trachtenverein Pang belegen. „Er war ein Macher“, sagt Hiltl. Und Marco Höllmüller, Kommandant der Wehr, bescheinigt ihm „eines der treuesten Mitglieder“ der Altherren-Gruppe gewesen zu sein. Überhaupt hatte sich Käsmeier überdurchschnittlich in der Happinger Feuerwehr engagiert. Unter anderem übernahm er nach Ende seiner aktiven Laufbahn noch für fünf Jahre die Aufgaben des Ersten Gruppenführers. In seiner Freizeit freute sich Käsmeier sich über dann einen Ausgleich beim Schwammerlsuchen und beim Fischen.

In den letzten Jahren seines Lebens aber habe dem Hans zunehmend die Gesundheit zu schaffen gemacht. Vor allem die Beine hätten für Probleme gesorgt, sagt Hiltl. Am 29. Dezember dann ging das reiche Leben eines Menschenfreundes zu Ende.

Der Trauergottesdienst für den Verstorbenen findet am heutigen Freitag statt. Beginn ist um 11 Uhr in der Kirche St. Martin in Happing. Die Urnenbeisetzung findet auf Wunsch des Verstorbenen in aller Stille statt. bw

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