In der Kommunalpolitik mitreden, sich mit den Vertretern der kommunalen Gremien austauschen: diese Möglichkeit nutzten im Juli vergangenen Jahres 100 Schüler der achten und neunten Klasse bei der Aktion „Bestimmt“ des Stadtjugendrings. Seitdem hat sich einiges getan. Im jüngsten Haupt- und Finanzausschuss stellte die Stadtverwaltung vor, welche Anregungen der Schüler bereits umgesetzt oder auf den Weg gebracht sind.
So erhielt das Ignaz-Günther-Gymnasium im Rahmen eines Pilotprojektes in allen Klassenzimmern und Fachräumen freies WLAN. Weitere Schulen im Stadtgebiet sollen in diesem und im kommenden Jahr folgen.
Ein weiterer Wunsch der Jugendlichen war es, eine „Verschmutzungshotline“ im Baubetriebshof einzurichten. Eine Entscheidung soll im Sommer fallen, meldet die Stadt.
Auch zum Thema Religion hatten die Schüler zahlreiche Anregungen gesammelt und den Stadträten präsentiert. Auch hier stellte die Verwaltung neue Maßnahmen vor. So will „Starklar Soziale Arbeit Rosenheim“ im Rahmen des „Bündnis Vielfaltsgestalter Rosenheim“ eine Moscheen-Rundfahrt anbieten. Auch eine Kontaktaufnahme zum katholischen Bildungswerk ist erfolgt, teilt die Stadt mit. Zudem arbeite die Verwaltung an außerschulischen Bildungs- und Fördermaßnahmen. Ein erstes Kooperationsprojekt mit Stadtbibliothek, Stadtjugendring und der Volkshochschule habe bereits stattgefunden. Weitere sollen folgen.
Zudem gibt es – ebenfalls auf Wunsch der teilnehmenden Schüler – eine digitale Karte der öffentlich zugänglichen Sportanlagen auf der Website der Stadt Rosenheim. hei