Rosenheim erstickt im Verkehr. Jeder leistet dafür seinen Beitrag – deshalb muss jeder auch seinen Beitrag zur Verkehrsentlastung leisten. Wenn jeder von uns überlegt, ob es für alle Fahrten in Rosenheim notwendig ist, das Auto zu benutzen und auch bereit ist, alternativ mit Bus und Radl zu fahren, haben wir schon viel gewonnen. Dafür müssen wir den ÖPNV und das Radlfahren attraktiver machen. Für den Bus heißt das, die Linien so zu planen, dass man schnell an sein Ziel kommt, verschiedentlich brauchen wir kürzere Taktzeiten und direkte Verbindungen ins Gewerbegebiet Aicherpark und in die Kastenau.
Auch die Betriebszeiten, morgens und abends sowie an Wochenenden müssen ausgeweitet werden. Der Bus muss preiswerter sein und mittelfristig kostenlos zur Verfügung stehen. Die Innenstadt muss klar vom Verkehr entlastet werden; eine generelle autofreie Innenstadt lehne ich ab. Zur Entlastung der Innenstadt halte ich ein gutes und vernetztes Busangebot aus dem Landkreis heraus für das mittel- und langfristige Ziel; Pendlerparkplätze sollten maximal ein Übergangsangebot sein, bis die Busverbindungen ein attraktives Angebot an die Pendler machen können.
Für das Radl brauchen wir sichere und damit durchgehende Radwege aus den Stadtteilen in die Innenstadt und genügend Abstellplätze für die Radl. Die Innenstadt soll für den Radverkehr besonders ausgebaut werden.