Rosenheim ist eine wachsende Stadt mit einem enormen Siedlungsdruck und es ist darauf zu achten, dass Rosenheim nicht zu einer Schlafstadt von München wird. Unsere Flächenpolitik im gewerblichen Bereich muss darauf ausgerichtet sein, was unsere heimische Wirtschaft braucht, um sich entwickeln zu können.
Gleichzeitig mahnen uns die Entwicklungen bei Kathrein und Danone, nicht auf die Selbstheilungskräfte der Wirtschaft zu hoffen, sondern zu handeln. Eine Chance könnten die Entwicklungen um die Digitalisierung sein. Mit dem Gründerzentrum „Stellwerk 18“ bieten wir Gründern Angebote, in die Selbstständigkeit zu starten. Für die Weiterentwicklung dieser Firmen müssen wir als Stadt den Gründern Angebote machen können, in Rosenheim zu bleiben. Dazu brauchen wir Flächen, Fachkräfte und modernste Angebote für die digitale Übertragungstechnik. Gleiches gilt für den Wohnungsbau, der ebenso zunächst einmal auf den Bedarf der Rosenheimer Bevölkerung ausgerichtet sein muss.
Die Innenstadt muss an Attraktivität gewinnen, denn der Einzelhandel kann nur bestehen, wenn wir aus dem Einkaufen ein Erlebnis machen. Insofern halte ich die Erweiterung der Fußgängerzonen in die Altstadt-Ost hinein als einen Gewinn für den Rosenheimer Einzelhandel.