Neue Nutzungen und mehr grüne Inseln

von Redaktion

Franz Opperer (Grüne)

Rosenheim mit seiner kompakten Innenstadt und seinen zum Teil noch dörflich geprägten Stadtteilen ist die zweitkleinste kreisfreie Stadt in Bayern. Sowohl dieser Mangel an verfügbarer Fläche, der Druck auf den Immobilienmarkt durch die Nähe zu München, als auch die Verantwortung für den umweltschonenden Umgang mit Grün- und Naturflächen verlangen eine behutsame, intelligente Stadtplanung.

Die Nachverdichtung bereits genutzter Flächen oder die Umnutzung ehemaliger Gewerbeflächen wie am Mühlbachbogen oder am Bahngelände Nord sind der Neuausweisung von Bauflächen auf der grünen Wiese grundsätzlich vorzuziehen.

Leerstehende Gewerbe- und Ladenflächen sind Alarmzeichen für einen Strukturwandel, dem eine engagierte städtische Wirtschaftsförderung mehr hätte entgegensetzen müssen. Die Empfehlungen der von der Stadt beauftragten Fachleute liegen in den Schubladen: Aktives Leerstandsmanagement, ein attraktiver Wochenmarkt mit regionalen Produkten in der Innenstadt oder dort einfach mehr Aufenthaltsqualität schaffen. Ich werde ein neues Grünflächenkonzept umsetzen, mit einer deutlichen Erweiterung von Grün- und Naturflächen in der Stadt. Parks, Grünflächen und die Flüsse sind für die Freizeitgestaltung der Bürger unverzichtbar und tragen zum Erhalt der Biodiversität bei.

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