Das Rosenheimer Sommerfestival lebt und wird weiterleben. Auch wenn Werner Oeckler voraussichtlich Ende des Jahres, Anfang nächsten Jahres, als Werkleiter des städtischen Baubetriebshofes in Ruhestand geht. Oeckler ist zudem Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH (LGS GmbH), unter deren Dach das Sommerfestival läuft. Jetzt ist klar: Oeckler wird weitermachen, das Sommerfestival am Leben halten. Das hatten erste Gespräche ergeben, teilte die Verwaltung im jüngsten Haupt- und Finanzausschuss mit. Sie reagiert damit auf einen Antrag der CSU-Stadtratsfraktion. Sie hatte im Dezember 2019 beantragt, Sorge dafür zu tragen, dass das Festival „auf Dauer“ stattfindet. Um „die Kontinuität der Veranstaltung zu sichern und dem eingespielten Veranstaltungsmanagement eine klare Perspektive zu bieten“, solle zudem das bisherige Management verbindlich für die kommenden drei Jahre weiterarbeiten, hatte die CSU gefordert. Oeckler ist offensichtlich dazu bereit, einen solchen Drei-Jahres-Vertrag zu unterzeichnen und das Sommerfestival gemeinsam mit dem bisherigen Team zu organisieren. Voraussetzung allerdings sei, dass die LGS GmbH wie bisher auf Mitarbeiter des Baubetriebshofes zurückgreifen könne, gegen Erstattung der Kosten, meldet die Stadt. Oeckler hat demnach außerdem zugesagt, die Leitung des Organisationsteams auch losgelöst von der Position des LGS GmbH-Geschäftsführers weiterzuführen. Das Sommerfestival gibt es seit neun Jahren und es hat sich in dieser Zeit einen überregionalen Bekanntheitsgrad erarbeitet. Im vergangenen Jahr zählten die Veranstalter mehr als 55000 Besucher, die sich im Mangfallpark über Musik unter freiem Himmel freuten. In diesem Jahr findet das Festival von 10. Juli bis 18. Juli statt. Angesagt haben sich bereits Deep Purple (ausverkauft), Lena Meyer-Landrut, Silbermond, Nena und James Blunt. Außerdem Alvaro Soler, Django 3000 und die Spider Murphy Gang und die Keller-Steff-Big-Band.Foto D. Hahn