Leserforum

Plädoyer für die dritte Innbrücke

von Redaktion

Zum Bericht „Innstraße: Die Busspur kommt weg“, erschienen im Lokalteil:

Als Buspendler vom Schloßberg zum Bahnhof, kann ich bestätigen, dass die Busspur dem Bus nicht viel bringt. Ob die geplanten Maßnahmen zu einer Verbesserung in der Salzburger Straße führen, bezweifle ich. Der Trichter wird mit 25000 Autos bis zur Innbrücke gefüllt. Diese müssen alle auf einer Spur über die der Innbrücke. Nach der Innbrücke geht es zweispurig weiter, ein Teil links in die Chiemseestraße der andere Teil gerade aus. Dann einspurig über die Mangfallbrücke, aber mit dem Verkehr der Chiemseestraße. Nach der Mangfallbrücke teilt sich der Verkehr zweispurig Richtung Zentrum und Schönfeldstraße. Mehr geht nicht, die Straße ist in kritischen Zeiten voll.

Meine Erfahrung ist, sobald wir mit dem Bus über die Innbrücke sind, fliest der Verkehr einigermaßen. Die Innstraße nimmt den geregelten Verkehr ab Innbrücke auf. Mir ist nicht klar, wie diese Maßnahme, plus der geplanten Ampeln und Änderungen an der Salzburger Straße, zu einer schnelleren Entleerung des vollen Trichter führen soll.

Die Fahrzeuge aus dem Norden und Osten werden weiterhin diesen Weg benutzen. Alle müssen nach wie vor durch das Nadelöhr nach Rosenheim. Zusätzliche Ampeln werden nur andere Rückstaus und andere Schleichwege erzeugen. Der Gesamtverkehr wird um kein einziges Auto reduziert. Damit gibt es keine Verbesserung und in Folge kein Umsteigen auf den ÖPNV.

Daher brauchen wir dringend und schnell eine andere Lösung mit einem weiteren Beipass. Wir brauchen eine dritte Innbrücke. Nur damit lässt sich die Durchflussmenge erhöhen.

Günther Beyer

Stephanskirchen

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