Zum Leserbrief „Rennstrecke am Inndamm“(Lokalteil):
Schade, dass Dr. Glofke-Schulz so aggressiv argumentiert, das hilft bei der Lösung gar nicht. Ich radele seit Jahren täglich auf dem Inndamm, egal bei welchem Wetter, deswegen kenne ich die Probleme mit dem untauglichen Belag sehr gut. Ich habe schon mehrmals darauf „hingewiesen“, leider ohne Erfolg. Jedes Jahr brauche ich eine neue Kette, weil dieser sogenannten Mineralbeton alles verklebt. Nach jeder Fahrt im Regen kann man sich die Schuhe putzen und Hose waschen und das, auch wenn ich keine Rennsemmel bin! Der Belag mag vielleicht ökologisch sinnvoll sein, allerdings ist er nicht für viel befahrene Radwege geeignet, was man leicht an den ewigen Schlaglöchern erkennen kann. Kaum geflickt, schon wieder Löcher. Ein verbreiterter, betonierter Weg, wie bereits vorhanden ab Höhe Krankenhaus, würde die Benutzer entflechten und genügend Raum für alle schaffen. Kein Geschimpfe mehr. Ich glaube übrigens auch nicht, dass dadurch die Umwelt zusammenbricht. Wenn durch solche Maßnahmen auch nur zehn Leute mehr pro Tag ihr Auto stehen lassen und stattdessen mit dem Rad fahren, hat die Umwelt schon profitiert: eine bessere CO²-Bilanz. Das Argument mit der Hitze und den Insekten macht wenig Sinn, da die Sommer so oder so zu heiß sind. Da tut ein Streifen Asphalt auch nichts mehr dazu. Es wäre sinnvoll, entlang den Innauen, Richtung Norden bis Höhe Langenpfunzen, Lampen zu installieren, die bis 22 Uhr den Joggern, Spaziergängern und Radfahrern ein sicheres Gefühl geben würden. Und schon sind noch ein paar Autos weniger unterwegs. Henne und Ei.
Patricia Desaever
Rosenheim