Kein Street-Food-Market, kein „Spektakel“

von Redaktion

City-Management muss verschiedene Veranstaltungen absagen – Verschiebungen werden geprüft

Rosenheim – Viel Leidenschaft und Engagement steckt in den Vorbereitungen zu den Veranstaltungen 2020. Nun muss das City-Management jedoch bekannt geben, dass der Fahrplan 2020 deutlich anders aussieht, als erwartet. Die Veranstaltungen waren nach Angaben der City-Management-Verantwortlichen fertig organisiert, Künstler gebucht, Verträge unterzeichnet, doch Corona macht auch vor kleineren Veranstaltungen keinen Stopp.

So hat das City-Management jetzt die Entscheidung getroffen, dass der Antik- und Trödelmarkt, der eigentlich für 1. Mai geplant war, auf Herbst verschoben wird. Ebenso wie die Veranstaltung „Rosenheim in Bewegung“, die für das Wochenende 16./17. Mai angesetzt war. Komplett abgesagt werden musste der Street-Food-Market Ende Mai sowie das Festival-Spektakel, das auf 24./25. Juli terminiert war.

„Es ist bedauerlich, wenn monatelange Arbeit mit einem Mal zunichte gemacht wird, aber es ist für das City-Management der einzig sinnvolle Schritt“, teilte Sabrina Obermoser vom City-Management per Pressemitteilung mit. Je nachdem, wie sich die Corona-Lage weiterentwickelt, werde bereits daran gearbeitet, die Verlegung einzelner Termine zu organisieren. Soweit es vertretbar sei, würden – wie beispielsweise beim Antik- und Trödelmarkt – die Termine auf Herbst verschoben.

Deshalb erarbeitet das City-Management nach eigenen Angaben bereits jetzt Konzepte um kleine, feine Akzente für die Innenstadt zu setzen und verabschiedet sich für die nächsten Monate von großformatigen Veranstaltungen.

Initiativen für die örtliche Gastronomie

Der Street-Food-Market wird nach Angaben Obermosers abgesagt, da die örtliche Gastronomie besonders unter der Betriebsschließung leidet und folglich neue Initiativen gestaltet werden müssen, die heimischen Betriebe besser in den Vordergrund zu rücken.

Als besonders bedauerlich empfindet das City-Management zudem die Absage des „Spektakels“. Das Line-up war bereits fertig erarbeitet. Doch der enorme Zuspruch an Besuchern beim Auftakt im vergangenen Jahr, die sich dicht aneinander gedrängt von den internationales Straßenkünstlern verzaubern ließen, könne in dieser Weise 2020 nicht durchgeführt werden. „Die Kulturszene ist besonders gebeutelt und hat außerordentlich schwierige Aussichten aufgefangen zu werden, daher ist die Absage als Veranstalter sowohl im Hinblick auf das Innenstadtleben, als auch über das Schicksal der Künstler entscheiden zu müssen nicht leichtgefallen“, so Obermoser.

Nach Ansicht des City-Managements gelte es nun, nicht nur den Einzelhandel anzukurbeln, sondern die Gastronomie aufzufangen, die Kultur in der Stadt zu stärken und damit der Innenstadt wieder Leben einzuhauchen.

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