Zugabe im Jubiläumsjahr

von Redaktion

Rosenheimer Herbstfest soll 2021 wieder stattfinden und einen Tag länger dauern

Rosenheim – Gute Nachricht für alle Herbstfest-Besucher: 2021 kann einen Tag länger gefeiert werden. Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses stimmten einem Antrag des Wirtschaftlichen Verbandes jetzt einstimmig zu (wir berichteten).

Weil das Herbstfest im kommenden Jahr sein 160. Jubiläum feiert, hat sich der Wirtschaftliche Verband, um Geschäftsführer Klaus Hertreiter, etwas Besonderes überlegt. So soll das Fest einen Tag früher losgehen und damit 17 statt wie bisher 16 Tage dauern. „Wir freuen uns, dass dem Antrag stattgegeben wurde“, sagt Hertreiter. Es sei ein „extra Zuckerl“ für das entfallene Herbstfest in diesem Jahr. Ein ähnliches Konzept habe es bereits 2011 gegeben, als das Herbstfest sein 150. Jubiläum feierte.

Ergänzend zur regulären Laufzeit vom 28. August bis 12. September 2021, soll demnach am Freitag, 27. August, um 18 Uhr, die Festeröffnung stattfinden. Der Beginn des Festumzuges ist für 17 Uhr vorgesehen, heißt es in dem Antrag. Geplant sei außerdem, dass es für den Abend am 27. August, „möglichst keine Platzreservierungen in den Bierzelten“ gibt. Die beiden Brauereien hätten, laut Antrag, bereits ihre Zustimmung signalisiert. Ebenfalls im Ausschuss diskutiert wurde, ob eine Vorverlegung des Eröffnungsbeginns von 17 Uhr auf 12 Uhr sinnvoll wäre.

Stadtrat Dr. Wolfgang Bergmüller (CSU) befürwortete die Verlängerung des Herbstfestes, sprach sich aber gegen eine Vorverlegung des Eröffnungsbeginns aus. So würden viele Festzug-Teilnehmer um 12 Uhr noch arbeiten und müssten sich für den Festumzug Urlaub nehmen. Auch der Fraktionsvorsitzende der CSU, Herbert Borrmann, begrüßte den zusätzlichen Tag. Allerdings kritisierte er die Begründung. „Da ziehen sich mir die Fußnägel auf“, sagte er. So lasse sich immer ein Grund finden, um eine Verlängerung zu beantragen. „Ich will nicht, dass das ausartet“, sagte er. Stadträtin Sonja Gintenreiter (Grüne) begrüßte den Antrag, regte an, einen Kompromiss zu finden und das Herbstfest bereits um 15 Uhr beginnen zu lassen. So könnten die Teilnehmer bis mittags arbeiten und würden es trotzdem noch zum Umzug schaffen.

Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler/UP, Robert Multrus, widersprach, sagte, ein Beginn um 17 Uhr sei ausreichend. Mit den Worten „Wer hat Lust auf einen Tag mehr Wiesn“ ließ Oberbürgermeister Andreas März (CSU) schließlich abstimmen. Einstimmig sprachen sich die Stadträte für eine Verlängerung aus. Der Start des Einzugs allerdings bleibt bei 17 Uhr. hei

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