Die Regierung von Oberbayern hat das Raumordnungsverfahren zur Planung der Vorhabenträgerin DB Netz AG für den Brenner-Nordzulauf eingeleitet (wir berichteten) und auch die Stadt Rosenheim zur Auslegung der Unterlagen aufgefordert. Das teilte die Stadtverwaltung jetzt mit. Das Verfahren umfasst das Ausbauvorhaben der nördlichen Zulaufstrecke zum Brenner-Basistunnel durch zwei zusätzliche Neubaugleise im Landkreis Rosenheim zwischen einer Verknüpfung im Gebiet der Gemeinden Tuntenhausen/Großkarolinenfeld und der Gemeinde Kiefersfelden (Staatsgrenze Deutschland/Österreich). Die Planung betrifft auch das Stadtgebiet von Rosenheim. Die Unterlagen liegen für die Stadt Rosenheim in der Zeit vom Dienstag 23. Juni, bis Mittwoch, 22. Juli, während den Dienststunden bei der Stadt Rosenheim, Königstraße 24, 2. Stock, Zimmer 232 aus und können dort eingesehen werden. Die Stadt Rosenheim weist darauf hin, dass es im Raumordnungsverfahren nicht um die grundsätzlichen Fragen eines verkehrspolitischen Bedarfs für eine eventuelle Neubautrasse geht. Diese Frage ist zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens zu klären. Die Verfahrensunterlagen sind auch unter der Homepage der Regierung von Oberbayern unter dem Link „Aktuelle Raumordnungsverfahren (ROV)“ einzusehen.
Schriftliche oder elektronische Äußerungen zu überörtlich raumbedeutsamen Aspekten des Vorhabens können bis Freitag, 24. Juli, bei der Stadt Rosenheim (bauverwaltung@rosenheim.de) oder bei der Regierung von Oberbayern, Sachgebiet 24.1, Maximilianstraße 39, 80538 München (E-Mail-Adresse: beteiligung.rov-bnz@reg-ob.bayern.de) vorgebracht werden.