Ein besonderes Augenmerk auf die Jugend

von Redaktion

Rotary Club Rosenheim-Innstadt: Huber übernimmt Präsidentenamt von Klippel

Rosenheim – Mit coronabedingt ausreichend Abstand übernahm jetzt Dr. Thomas Huber das Präsidentenamt des Rotary Clubs Rosenheim-Innstadt von Professor Clemens Klippel, der nach eigenen Angaben auf ein „außergewöhnliches rotarisches Jahr“ zurückblickte. Sein letzter Dank als Präsident galt allen Spendern für die Anschaffung der Schutzmasken für Kindertagesstätten und Hilfsorganisationen, die der Rotary Club organisierte. „Viel musste leider in den letzten Monaten coronabedingt abgesagt werden“, bedauerte Klippel.

Dies tat der rotarischen Freundschaft innerhalb des Clubs nach Angaben der Verantwortlichen aber keinen Abbruch. Und so traf sich der Club virtuell, ein Novum für die Mitglieder.

Durch die Lockerungen sind aber ab sofort wieder echte Treffen möglich, wenn auch mit vorgeschriebenem Abstand. Und so war auch die Amtsübergabe mit Mundschutz eine neue Erfahrung.

Der Club, der sich nicht nur in der Stadt und im Landkreis Rosenheim engagiert, zählt rund 50 Frauen und Männer. Bekannt ist Rotary für die vielfältigen gemeinnützigen Projekte, die weltweit, aber auch regional dort unterstützen, wo Hilfe notwendig ist.

„Als neuer Präsident des Rotary Clubs danke ich meinem Vorgänger für seine hervorragende Arbeit und freue mich auf unser gemeinsames Jahr mit hoffentlich wieder vielen Begegnungen und Veranstaltungen“, sagte Huber, der nach eigenen Angaben die bereits laufenden Projekte des Clubs weiterführen und ein besonderes Augenmerk auf die Jugend richten will.

Der neue Mann an der Spitze ist 57 Jahre alt, verheiratet, Vater von drei Kindern, Jurist und arbeitet als Ministerialdirigent im bayerischen Gesundheitsministerium. Auf politischer Ebene hat sich Huber unter anderem als Mitglied des Rosenheimer Stadtrats 2002 bis 2020 in der CSU-Fraktion sowie als Bezirksrat in Oberbayern von 2003 bis 2008 einen Namen gemacht. Sein Antrieb für die Mitarbeit beim Rotary Club umschreibt der 57-Jährige so: „Gemeinsam wollen wir den Menschen zur Seite stehen, die sich nicht selbst helfen können – im Raum Rosenheim ebenso wie in internationalen Hilfsprojekten.“

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