Einzige Kunstgrundschule in Oberbayern

von Redaktion

Die Astrid-Lindgren-Schule darf sich für die kommenden vier Jahre „Kunstgrundschule“ nennen. Gemeinsam mit der Kinder- und Jugendkunstschule „Kind und Werk“ als Kooperationspartner haben sie als einzige Grundschule im Regierungsbezirk Oberbayern den Zuschlag durch das Kultusministerium erhalten. Das Format Kunstgrundschule, das ab Herbst beginnt, ist in der Zusammenarbeit zwischen dem bayerischen Ministerium für Unterricht und Kultus und dem Landesverband für Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen Bayern entstanden und geht nun nach der Modellphase (2015 bis 2020) in die zweite Runde. Als Gegengewicht zu den kognitiven Fächern stärkt der neue Schwerpunkt die eigene Ausdruckskraft, die Gestaltungsfähigkeit und den Mut zur Umsetzung eigener Ideen. Mit der Kunstgrundschule sollen keine Künstler herangezogen werden, sondern die Kreativität der Kinder gefördert werden. Im Zusammenspiel mit den Kursleitern von „Kind und Werk“ als außerschulischer Bildungspartner und dem Lehrerkollegium der Astrid-Lindgren-Schule wird den Kindern in den kommenden vier Jahren Raum geboten werden für Experimente sowie bildnerische Selbstverwirklichung und Freude am handwerklichen Tun. Zu einem Jahresthema haben alle Schüler in Workshops und an Projekttagen die Möglichkeit, sich auf einen kreativen Weg zu begeben und noch tiefer ins schöpferische Gestalten einzutauchen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wir sind eine Schule, in der der Sport immer einen großen Stellenwert hatte und die anderen musischen Fächer zu kurz kamen. Wir erhoffen uns eine weitere Ausgestaltung der Schule mit neuen Ideen und denken, dass es eine Ehre ist, wenn man als einzige Schule in Oberbayern vom Kultusministerium den Zuschlag bekommt“, sagt Schulleiterin Inge Thaler.

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