Unerwarteter Geldsegen aus Berlin

von Redaktion

Bund fördert die Sanierung des Rosenheimer Eisstadions mit 2,2 Millionen Euro

Rosenheim – Gute Nachrichten für alle Eishockey-Fans in der Region: Der Bund fördert die Sanierung des Rosenheimer Eisstadion mit 2,2 Millionen Euro. Das teilte die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig (CSU) in einer Pressemitteilung mit. Der Haushaltsausschuss des Bundestages gab am gestrigen Mittwoch grünes Licht für den „Mega-Zuschuss“.

Gesamtkosten:
Zwölf Millionen Euro

Seit rund zwei Jahren laufen die Sanierungsarbeiten am Rosenheimer Eisstadion. Die Lüftungsanlage wurde bereits nachgerüstet, die Fluchttreppen abgerissen und erneuert. Läuft alles nach Plan, folgen in den kommenden Jahren unter anderem die Sanierung und Erneuerung aller Sanitärbereiche, eine neue Eispiste sowie ein neues Dach. Kosten: rund zwölf Millionen Euro. Eine Menge Geld, umso größer die Freude über den unerwarteten Geldsegen aus Berlin. Denn der Haushaltsausschuss des Bundestages unterstützt die Sanierung des Eisstadions mit 2,2 Millionen Euro.

„Das ist eine großzügige und großartige Förderung“, sagt Daniela Ludwig. Sie hatte sich in den vergangenen Wochen immer wieder bei den Abgeordneten im Haushaltsausschuss für eine Förderung stark gemacht. Jetzt habe es endlich geklappt. Der Zuschuss komme aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“, sei eine tolle Nachricht für die Stadt und alle Eishockey-Begeisterten in der Region.

Es ist eine Meinung, die auch Oberbürgermeister Andreas März (CSU) teilt. „Wir freuen uns außerordentlich über diese unerwartete Förderung.“ Der Zuschuss sei ein „positives und nachhaltiges Signal für die Sportstadt Rosenheim“. Zudem würde es zeigen, dass sich die Bedeutung des Rofa-Stadions für das Rosenheimer Eishockey bis nach Berlin herumgesprochen habe. Das wiederum sei das Verdienst der Bundestagesabgeordneten Daniela Ludwig. Die gibt das Lob weiter an die Abgeordneten des Haushaltsausschusses. Ihr sei es wichtig, dass Rosenheim ein „funktionsfähiges Eisstadion“ habe. Das sei „unerlässlich für den Breitensport und für die Jugendarbeit“. Nicht nur in der Stadt, sondern in der gesamten Region. Wie wichtig der Zuschuss ist, weiß auch der Starbulls-Geschäftsführer Daniel Bucheli: „Die Sanierung ist eine Zukunftssicherung für den Breiten- und Nachwuchssport.“ Lob gibt es auch von Daniel Artmann, der Vorsitzende des Wirtschaftsbeirats Starbulls und der Zweite Bürgermeister der Stadt. „Der Zuschuss des Bundes kommt uns sehr entgegen. Wir wollen den Eishockey-Standort Rosenheim nachhaltig unterstützen“, sagt er.

Eine Übersicht über die Sanierungsmaßnahmen

Maßnahmen 2018: Beauftragung Planer, Abriss und Erneuerung Fluchttreppen, G30-Verglasung Gaststätte, Nachrüstung Lüftungsanlage.

Maßnahmen 2019: Ertüchtigung/ Austausch der Kälteverdichter, Errichtung Technikanbau.

Maßnahmen 2020/2021: Einbau einer flächendeckenden Brandmeldeanlage, Sicherheitsbeleuchtung, Sprachalarmierung; Einbau von Brandschutztüren- und Fenstern, Wänden und Decken; Erneuerung der Elektrounterverteilung; Erneuerung der kompletten Beleuchtung; Erneuerung der Datenverkabelung; Sanierung und Erneuerung aller Sanitärbereiche; Erneuerung der Lautsprecheranlage.

Maßnahmen 2022: Erneuerung der Dachfläche; Ergänzung und Ertüchtigung Blitzschutz

Maßnahmen 2023: Erneuerung der Eispiste und der Eisbande; Erschließung zwei neuer WC-Container.