Ab heute, Dienstag, sind in einer Sonderausstellung des Holztechnischen Museums Skulpturen von Andreas Kuhnlein zu sehen. Der Künstler aus dem Chiemgau hat sich mit seinen Werken, die er mit einer Motorsäge aus Hartholz herausarbeitet, längst einen internationalen Namen gemacht. Auch in der Ausstellung in Rosenheim ist bei 17 Exponaten zu sehen, was ihn berühmt gemacht hat: bei einem Menschen hinter die glatte Oberfläche eines geschönten Lebensrückblickes zu schauen – auf das, was ihn eigentlich ausmacht. Immer wieder greift Kuhnlein dabei das auf, was ihn im Moment selbst umtreibt, zum Beispiel auch in der Installation „Die Krönung der Schöpfung oder die Rache der Tiere“, die unseren Umgang mit unseren Mitlebewesen zum Anlass hat. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern als Angebot, für Skulpturen wie Installationen eine eigene Interpretation zu finden. Die Ausstellung ist bis zum 13. Februar 2021 von Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, samstags sowie jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat von 13 bis 17 Uhr zu sehen. Montag und an Feiertagen ist das Holztechnische Museum Rosenheim geschlossen. Foto Thomae