„Meine Freizeit gehört jetzt der Familie“

von Redaktion

Ursula Meishammer, von 2002 bis 2020 für die CSU im Stadtrat

Wie war der Abschied für Sie?

Nach 18 Jahren als CSU-Stadträtin, in verschiedenen Ausschüssen und Aufsichtsrat tätig, auch sechs Jahre im Haupt und Finanzausschuss und sechs Jahre als stellvertretende Fraktionsvorsitzende, war es für mich richtig, mein Ehrenamt zu beenden und Platz für eine jüngere Generation zu machen. Es war geplant, und ich fühle kein Bedauern, nur Dankbarkeit für 18 wahnsinnig interessante Jahre, die ich in meiner Biografie nicht missen möchte.

Was waren Ihre Herzensthemen?

Alle Themen sind wichtig, von Wirtschaft, Kultur bis hin zum Sozialen. Die ganzen 18 Jahre war ich im Ausschuss für Kinder, Familie und Jugend tätig und konnte mithelfen, dass wichtige Projekte entstanden. Ich habe mich beispielsweise für das Kinderhaus in Aising eingesetzt, aber auch die Einrichtung der vielen Kindergrippen, Kindergärten und für das Familienzentrum in der Finsterwalderstraße. Durch eine Fortbildung beim Bayerischen Landesjugendamt, konnte ich feststellen, wie hervorragend und fortschrittlich das Städtische Jugendamt aufgestellt ist.

Was haben Sie aus ihrer Zeit als Stadträtin mitgenommen?

Entscheidungen zu treffen, die nicht immer einfach waren.

Geht Ihnen die Politik ab? Was machen Sie mit der dazugewonnenen Zeit?

Die Politik ist jeden Tag präsent. Kommunal und bundesweit. Ich habe Vertrauen zu meinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen sowie den Neulingen in der Fraktion. Meine Freizeit gehört jetzt meiner Familie, dem Lesen und Radfahren. Alle anderen Dinge wie Kultur, Gesellschaft und Reisen, sind durch Corona sehr eingeschränkt.

Was würden Sie sich in Zukunft für Rosenheim wünschen?

Rosenheim soll auch unter Führung unseres neuen Oberbürgermeisters, eine lebenswerte und liebenswerte Stadt bleiben, mit einer florierenden Wirtschaft zum Wohle für alle Bürger.

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