Grünanlagen im Visier

von Redaktion

Grüne und ÖDP stellen Antrag an den Stadtrat

Rosenheim – Mit einem Antrag, eingereicht im Rosenheimer Stadtrat, will die Grünen-Fraktion mit Unterstützung des ÖDP-Vertreters Horst Halser das Thema Eingrünung wieder mehr in den Mittelpunkt von Diskussionen rücken.

In dem Antrag fordern die Kommunalpolitiker zum einen, dass die Rosenheimer Stadtverwaltung die in Bebauungsplänen und Baugenehmigungen vorgeschrieben Grünpläne, Ortsrandeingrünungen und Eingrünungen für Gebäude im Außenbereich der vergangenen 20 Jahre überprüfen solle. Zudem solle dem Stadtrat ein Soll- und Ist-Vergleich anhand von Fotos vorgelegt werden. Außerdem fordert die Grünen-Fraktion die Stadtverwaltung auf, zu prüfen, ob die beantragte und die genehmigte Nutzung übereinstimmen. Sollte die Personaldecke der Verwaltung für diese Aufgabe zu eng sein, befürworten ÖDP und Grüne die Schaffung einer entsprechenden Stelle.

„Positiver Einfluss
auf das Klima“

Die Antragsteller begründen ihre Forderungen unter anderem mit ökologischen Aspekten. „Bepflanzungen dieser Art sind wegen ihres positiven Einflusses auf das Klima, die Flora und die Fauna unserer Landschaft für alle Bürgerinnen und Bürger zu sichern. Nicht zuletzt auch als wichtiges Element der Landschaftsgestaltung im Übergangsbereich von der Siedlung zur Natur“, teilten die Unterzeichner in dem Antrag mit.

Nach deren Beobachtungen im Stadtgebiet würden die Vorgaben nicht oder nur zum Teil eingehalten beziehungsweise die Eingrünungen unzureichend oder gar nicht gepflegt, sodass der ursprünglich beschlossene Charakter der Eingrünung nicht erkennbar beziehungsweise dessen positive Wirkung nicht vorhanden sei.

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