Rosenheim/Kolbermoor/Pfaffenhofen – „Auch wenn noch nicht mal 30 Prozent der früheren Fahrgäste wieder den Stadtverkehr benutzen, gibt es entsprechend der wöchentlich erhobenen Fahrgastzahlen erste Taktverdichtungen ab heute, Montag“, so Stadtverkehr-Geschäftsführer Ingmar Töppel im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen.
Mit dem Ende der Baustelle Kaltenbrücke können die Linien 7, 11-1, 11-2, 11-3 und der NV2 nun wieder den normalen Linienweg befahren. „Damit werden“, so Töppel, „auch die umleitungsbedingten Verzögerungen wegfallen.“ In der Morgenspitze und mittags zwischen 12 und 14 Uhr wird der neue Bus 11-4 an Schultagen eingesetzt. Dieser verdichtet, wie die ehemalige Linie 4, die Linien 11-1 auswärts und 11-2 einwärts im Bereich Pang, Aising, Aisingerwies und Stadtmitte zu einem 15 Minuten Takt.
Der NV2 fährt nun wieder das Gebiet Pang mit der Schleife über Am Wasen. Da alle Ampeln in Rosenheim seit geraumer Zeit 24/7 durchgängig laufen, konnte diese Linie nicht mehr im 30-Minuten-Takt eingesetzt werden. Daher die Verkürzung in Pang, „die aber aus Fahrgastsicht natürlich eine Katastrophe ist“, so Töppel. Die jetzt gefundene Lösung funktioniere nur bei exakt diesem Umlaufplan und könne eventuell nicht dauerhaft gehalten werden.
Die Linie 5 und 10 fahren in der Früh fünf Minuten früher ab Stadtmitte. Diese Busse haben durch das hohe Verkehrsaufkommen – vor allem Elterntaxis – Probleme wieder in die Stadtmitte kommen. Daher bei Linie 5 neue Abfahrt 6.55 Uhr ab Stadtmitte-I und dann ab Westerndorf/Tankstelle zu bekannten Zeiten.
Die Linie 10 fährt nun 7.10 Uhr ab Stadtmitte-C bzw. 7.20 Uhr ab Kastenau.
Die Linie 12 bekommt eine zusätzliche Fahrt um 7.20 Uhr an Schultagen, damit auch die Schüler aus diesem Gebiet zeitnah zu den weiterführenden Schulen in die Stadtmitte kommen. Die Schüler der weiterführenden Schulen werden vom Bus 11-4 um 7.15 Uhr Fahrtrichtung nach Aising abgeholt. Der Gelenkbus beginnt zur gewohnten Zeit in Oberwöhr und hat mehr Kapazität für Endorferau und vor allem Finsterwalderstraße bis Brückenberg.
Schon diese Woche wurden die Gelenkbusse entsprechend des Fahrgastaufkommens umdisponiert.
Töppel: „Die Anbindung der Schulen ist nun auch gut gelöst.“ Es gebe kaum Wartezeiten.
Bei der Linie 11 haben sich die Fahrgäste offenbar an die unterschiedlichen Drehrichtungen der Busse 11-1 und 11-2 gewöhnt. Töppel: „Die Fahrgastströme haben sich gut verteilt und das neue Angebot wird angenommen. Rund 40 Prozent der aktuellen Fahrgäste bewegen sich in diesem Gebiet!“ Die Fahrpläne und der neue Netzplan sind selbstverständlich im Internet unter www.stadtverkehr.ro verfügbar und hängen im TicketZentrum aus.