Rosenheim – Anton Heindl, Vorsitzender des Gewerbeverbands, sorgt sich um die Entwicklung der Rosenheimer Innenstadt. „In der Stadt ist nichts mehr los. Viele Menschen kaufen nur noch online ein und übersehen dabei, dass ein bedeutsames Stück Kulturgut verloren geht“, schreibt er in einer Pressemitteilung. In seinem Schreiben kritisiert er zudem, dass man in Lebensmittelmärkten und Discountern neben den Dingen für den täglichen Gebrauch auch Strümpfe, Handwerkszeug und Blumen kaufen kann, während Blumengeschäfte, Bau- und Gartencenter nach wie vor geschlossen bleiben müssen. „Diese Ungleichbehandlung kann ich nicht verstehen“, sagt Heindl. Zudem sei es für ihn nicht nachvollziehbar, dass die von der Bundesregierung versprochenen Ausgleichszahlungen „so schleppend fließen“. Ziel müsse es sein, „dem Handel in Stadt und Land wieder eine Chance zu geben“. Das wiederum sei nur möglich, wenn alle Geschäfte ab dem 14. Februar wieder eröffnen dürfen – unter strenger Einhaltung der Hygieneauflagen. „Es ist höchste Zeit. Noch können wir das Ruder herumreißen.“ hei