„Sommer in Rosenheim“ soll wiederholt werden

von Redaktion

CSU und SPD fordern Beachvolleyballfelder in der Innenstadt – Ein „Heim für Rosen“

Rosenheim – Die Veranstaltung „Sommer in Rosenheim“ soll auch in diesem Jahr stattfinden. In der jüngsten Stadtratssitzung sind jetzt erste Details bekannt geworden. CSU und SPD haben große Pläne.

Beachvolleyball spielen auf der Loretowiese. Geht es nach Herbert Borrmann (CSU) und Abuzar Erdogan (SPD) könnte das schon bald Realität werden. In einem gemeinsamen Antrag an Oberbürgermeister Andreas März (CSU) fordern die beiden Fraktionsvorsitzenden die Stadt auf – im Rahmen vom „Sommer in Rosenheim“ – Beachvolleyballfelder in der Innenstadt zu errichten. Die Fläche am südlichen Rand der Loretowiese eigne sich hierfür in „besonderer Weise“, heißt es in dem Antrag. Sie grenze an den danebenliegenden Gin-Garten, liege zentral und gerate dennoch nicht „in Konflikt zur Zielgruppe des Einzelhandels und der Speisegastronomie“.

„In die Rahmenplanung ist neben den Kunst- und Kulturangeboten auch der Sport zu berücksichtigen“, sagt Borrmann. Beachvolleyball erfreue sich zunehmenden Interesses bei Jung und Alt. Das beweise unter anderem die hohe Nachfrage nach der Sandfläche am Happinger Ausee. „Teilweise warten Gruppen über mehrere Stunden, um das Feld nutzen zu können“, weiß Abuzar Erdogan. Für ihn und Herbert Borrmann Grund genug, das „Beachen“ auch in die Veranstaltungsreihe „Sommer in Rosenheim“ einzubinden. „Es gilt ein attraktives und vielfältiges Programm, auch als Ersatz für einige traditionelle Großveranstaltungen, aufzustellen“, sagt Borrmann. Auch, weil zu befürchten ist, dass das Format wie bereits im vergangenen Jahr stark unter dem Einfluss der Pandemie steht.

Geht es nach Oberbürgermeister Andreas März soll „die Stadt ab Mai aufblühen“. Rosenheim soll dem Namen gerecht werden und ein „Heim für Rosen“ werden, sagt er. Bereits seit Weihnachten mache man sich laut Zweitem Bürgermeister Daniel Artmann Gedanken, wie der „Sommer in Rosenheim“ aussehen könnte. In die Planung miteingebunden seien unter anderem die Stadtbibliothek, das City-Management sowie die Städtische Galerie. Mehr verraten wolle er allerdings noch nicht.

Leise Kritik gab es lediglich aus den Reihen der Grünen. So wünschte sich Stadtrat Peter Weigel, dass die Rosenheimer Kulturschaffenden stärker in die Planungen miteinbezogen werden. Man müsse Spielstätten nutzen, die bereits vorhanden sind. So sollte beispielsweise der Hinterhof der Städtischen Galerie bespielt werden. „Es kann nicht sein, dass ein Kessel Buntes ausgeschüttet wird, der nicht nachhaltig ist und keine Marke setzt“, meint Weigel.

Eine Kritik, die Oberbürgermeister März so nicht nachvollziehen konnte: „Das nach einem Jahr bereits eine Marke entsteht, ist sehr blauäugig.“ Weigels Ideen mitnehmen will er trotzdem. Gleiches gilt für den Antrag von CSU und SPD. Anna Heise

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