Happing bleibt aktiv

von Redaktion

Die erste digitale Stadtteilversammlung kommt besser an als erwartet

Rosenheim – In den Stadtteilen der Sozialen Stadt Rosenheim finden normalerweise regelmäßig alle sechs bis acht Wochen Stadtteilversammlungen statt. Hier treffen sich Bürger, um Stadtteilthemen zu diskutieren und über den jährlich zur Verfügung stehenden Bürgerfonds zu bestimmen. Insgesamt stehen pro Sozialraum jährlich 25000 Euro für Bürgerprojekte zur Verfügung.

2020 konnten die meisten Versammlungen coronabedingt nicht stattfinden. Die Kontaktstelle Bürgerschaftliches Engagement (KBE) und die Soziale Stadt Rosenheim organisierten nun erstmalig eine digitale Stadtteilversammlung in Form einer Videokonferenz.

Im Vorfeld fragte die KBE nach Anträgen und legte diese zusammen mit der Einladung allen Interessenten vor. Bei der Videokonferenz diskutierten die Teilnehmer und stimmten ab. Zwei Anträge an den Bürgerfonds Happing wurden besprochen: Die Pacht für den Interkulturellen Stadtteilgarten 2021 und das Budget für die Stadtteilzeitung „Rosenheimer Südseiten“. Zusammen mit den Stimmen der Mitglieder der Stadtteilversammlung, die schon im Vorfeld des Treffens abgegeben wurden, sind beide Projekte bewilligt worden.

Einer der Teilnehmer hatte im Vorfeld Bedenken geäußert: „Ich war der Meinung, dass durch ein lediglich digitales Treffen die Versammlung sehr steril werden könnte. Trotzdem habe ich mich angemeldet,“ so Heinz Krauth. Nach der Premiere waren seine Befürchtungen zerstreut. Alle Teilnehmer hielten beim Sprechen und Zuhören Disziplin und die Themen wurden zügig abgearbeitet.

Die digitale Stadtteilversammlung ermöglicht auch in der Pandemiezeit den Austausch im Stadtteil; viel lieber aber wäre den Bürgern wieder ein „echtes“ Treffen im Bürgerhaus oder im Stadtteilgarten.

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