Rosenheim – Wohl erst im Sommer entscheiden Rosenheims Stadträte über den neuen Bedarfsplan für die Rosenheimer Feuerwehren entscheiden. Zur jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses entschieden dessen Mitglieder, den Punkt von der Tagesordnung zu nehmen. Hintergrund ist offenbar der kurze Vorlauf seitens der Verwaltung. Wie aus Fraktionskreisen zu hören ist, hatten die Stadträte noch nicht genügend Zeit, sich mit dem umfassenden Entwurf zu beschäftigen. Das Planwerk soll die Rahmenbedingungen im Blick auf Ausrüstung und Personalstärke bis einschließlich 2025 setzen. Alle fünf Jahre beraten die Stadträte in dieser Sache und beschließen den Plan neu. Bereits im März 2017 beauftragte die Stadt ein Ingenieurbüro mit der Ausarbeitung des Bedarfsplans. Die aktuelle Vorlage entspricht der vierten Entwurfsfassung. Diese sieht unter anderem eine Aufstockung des hauptamtlichen Personals der Brandbekämpfer vor. Drei Stellen sind vorgesehen, um die Drehleiter der Wehr durchgängig zu besetzen. Vier weitere Stellen sollen die ehrenamtlichen Kräfte von Klein- und Routineeinsätzen wie Brandmelder-Kontrollen oder die Beseitigung von Ölspuren entlasten. Für zwei Bestandteile aus dem Bedarfsplan hat der Haupt- und Finanzausschuss dennoch bereits eine Empfehlung für den Stadtrat beschlossen. Zum einen für die Aufstockung der Hauptwache in Rosenheim (wir berichteten), zum anderen für die Neubeschaffung von Schutzkleidung für die Kameraden. jek