Mitarbeiter stehen in den Startlöchern

von Redaktion

Rosenheimer Stadtwerke bereit für Freibadöffnung – Hallenbad wohl länger dicht

Rosenheim – Das Rosenheimer Freibad steht in den Startlöchern und könnte öffnen, wenn die Pandemie nicht wäre. Die Becken seien vorbereitet, wie der Geschäftsführer der Rosenheimer Stadtwerke, Dr. Götz Brühl, zur jüngsten Sitzung des Gremiums mitteilte. Um das Wasser in den Bassins aufzuheizen, brauche es eine Vorlaufzeit von etwa drei bis fünf Tagen. Im Blick auf die Umkleiden seien die Stadtwerke mit dem Gesundheitsamt im Gespräch. „Denn wenn es so kalt ist, ist es natürlich nicht so schön, sich draußen umziehen zu müssen“, meinte Brühl. Die Duschen im Außenbereich hingegen spendeten allesamt warmes Wasser.

Auf die Tagesordnung des Ausschusses kam das Thema, nachdem die Grünen beantragt hatten, das Freibad in dieser Saison früher zu öffnen. „Der Rosenheimer Bevölkerung soll damit ein attraktives, den Anforderungen der Pandemie entsprechendes Freizeitangebot erstellt werden“, ist in der Vorlage nachzulesen.

Dabei schwebte den Grünen unter anderem vor, das Personal des Hallenbades im Freibad zum Einsatz zu bringen. Denn, dass Rosenheims Stadtwerke das Klepperbad in absehbarer Zeit öffnen können, damit rechnet deren Geschäftsführer, Dr. Götz Brühl, nicht. Deswegen konzentrierten sich die Stadtwerke derzeit ohnehin darauf, den Betrieb des Freibades möglichst bald wieder aufzunehmen. Und auch wenn die Grünen mit ihrem Antrag bei ihm offene Türen eingerannt hätten, wie Brühl im Ausschuss sagte: Wann man realistischerweise mit einer Wiedereröffnung der Anlage rechnen kann, könne er nicht mit Bestimmtheit sagen. Erst wenn tatsächlich absehbar sei, welche Einrichtungen nach möglichen Lockerungen wieder geöffnet werden könnten, beginne man mit der endgültigen Abstimmung über die diesjährige Inbetriebnahme des Freibades. jek

Artikel 1 von 11