Caritas weist SPD-Aussage zurück

von Redaktion

Betriebserlaubnis des Altenheims St. Martin erlischt vorerst nicht

Rosenheim – In Rosenheim soll mehr Wohnraum für Pflegekräfte entstehen. Das haben SPD und „Die Partei“ – wie berichtet – in einem Antrag an Oberbürgermeister Andreas März (CSU) gefordert. In diesem hatten sie unter anderem vorgeschlagen, dass das Grundstück des Altenheims St. Martin in der Erlenaustraße 2 berücksichtigt werden sollte. „Die Betriebserlaubnis für das Altenheim läuft 2026 ab, die Einrichtung wird in derzeit bestehender Form nicht weitergeführt werden können“, heißt es in dem Antrag. Eine Aussage, die jetzt den Caritasverband der Erzdiözese München und Freising auf den Plan gerufen hat. „Die apodiktische Behauptung der SPD, dass die Betriebserlaubnis des Altenheims St. Martin 2026 abläuft, weisen wir zurück“, heißt es in einer Stellungnahme. Ganz im Gegenteil laufe aktuell ein Antrag auf Verlängerung der Betriebserlaubnis bis 2031. Dieser befinde sich aktuell in Bearbeitung. „Parallel dazu prüfen wir derzeit einen alternativen Standort für einen potenziellen Ersatzneubau des Altenheims St. Martin in Rosenheim, den uns die Stadt angeboten hat“, teilt der Caritasverband mit. Um welchen Standort es sich genau handelt und wann ein Neubau in Angriff genommen werden könnte, dazu wollte sich die Caritas noch nicht äußern. hei

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