„Man hat ein Licht am Ende des Tunnels“

von Redaktion

Drei Fragen an Geschäftsführerin Sabrina Obermoser vom City-Management über die momentane Situation beim Einkaufen

Rosenheim–Die Corona-Regeln sorgen in der Region teilweise mitunter für Verwirrung. Viele wissen nicht, was erlaubt ist und was sie beispielsweise für den Besuch eines Geschäfts in der Innenstadt benötigen. Sabrina Obermoser, Geschäftsführerin des City-Managements, will jetzt Licht ins Dunkel bringen.

Was ist momentan notwendig, um in Rosenheim shoppen zu gehen?

Heute braucht man noch einen negativen Test, um einkaufen gehen zu können. Alternativ gilt auch ein Hinweis zu einer vollständigen Impfung, oder man ist von Covid-19 genesen. Zudem ist ein Termin nötig, den kann man aber nahezu allerorts direkt an der Ladentür spontan buchen. Teststationen gibt es auch in der Innenstadt, weshalb alles hier vor Ort erledigt werden kann. Ab morgen, Samstag, entfällt die Testpflicht, dann wird das Shoppen nahezu wie früher.

Nutzen viele Bürger das „Click und Meet“?

Die meisten Kunden möchten flexibel bleiben und registrieren sich deshalb erst direkt beim Besuch des Geschäfts. Auch ist festzustellen, dass viele vollständig Geimpfte in der Innenstadt unterwegs sind. Da die Verwirrung über all die Regelungen mittlerweile so groß ist, hält dies natürlich einige Kunden ab. Viele Kunden schwärmen jedoch von der exklusiven Betreuung, die man derzeit erhält, da nur wenige Kunden zeitgleich ins Geschäft dürfen.

Wie ist die Stimmung unter den Einzelhändlern?

Man hofft auf weiter sinkende Inzidenzzahlen, damit die Angst abnimmt und die Laune der Innenstadtbesucher wieder steigt. Die Stimmung hellt sich von Tag zu Tag auf. Jetzt sieht man natürlich ein Licht am Ende des Tunnels. Generell erwarten die Betriebe auch mit großer Sehnsucht die Wiedereröffnung der Gastronomie, sodass ein Stadtbummel auch gleich genüsslich mit einem Cappuccino auf der Außenterrasse komplettiert werden kann. Interview: Anna Heise

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