„Ein unglückliches Experiment“

von Redaktion

Grüne fühlen sich zu Unrecht kritisiert – Pop-up-Radweg Vorschlag der Verwaltung

Rosenheim– Der gescheiterte Verkehrsversuch in der Briançonstraße sorgt immer noch für Diskussionsstoff. „Die Verkehrswende ist allerorten und ganz besonders in Rosenheim ein konfliktreiches Thema“, teilen die Rosenheimer Grünen in einer Pressemitteilung mit. Sie stören sich vor allem an der Tatsache, dass ihre Fraktion nach eigenen Angaben den Kopf für die Entscheidung der Verwaltung hinhalten muss. Vor allem in den sozialen Medien. „Die letzendliche Auswahl des Abschnittes für den Pop-up-Radweg liegt nicht in der Verantwortung der Grünen“, teilen die beiden Fraktionsvorsitzenden Sonja Gintenreiter und Peter Rutz mit. Die Verwaltung hatte, so die Grünen, ein Stück Gießereistraße, Briançonstraße und die Innsbrucker Straße als Pop-up-Radweg vorgeschlagen, im Verkehrsausschuss dafür aber keine Mehrheit erhalten. Übrig geblieben sei lediglich der Abschnitt Briançonstraße. „Aus dem Zusammenhang gerissen, wirkt das Teilstück als Pop-up-Radweg natürlich im Nachhinein etwas sinnbefreit“, sagt Rutz.

In der letzten Planungsphase seien weder seine Fraktion noch Vertreter des Radentscheids, die Radverkehrsbeauftragte, der Fahrradbeirat noch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club miteinbezogen worden. „Ein ernst gemeinter Schritt in Richtung Verkehrsplanung sieht anders aus“, heißt es in der Pressemitteilung der Grünen.

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