„Wir haben einen Kraftakt geschafft“

von Redaktion

Hauptorganisator Christian Schuller spricht über Rosenheimer Radmarathon

Rosenheim – Am morgigen Sonntag startet nach coronabedingter Pause im vergangenen Jahr wieder der Rosenheimer Radmarathon. Mit Hauptorganisator Christian Schuller sprachen die OVB-Heimatzeitungen über Erwartungen an die Veranstaltung in diesem Jahr und die Schwierigkeiten bei der Vorbereitung im Blick auf die erst kürzlich gesunkene Inzidenz.

Was dürfen die Zuschauer in diesem Jahr erwarten?

Die Zuschauer erwartet eine der ersten sportlichen Großveranstaltungen in diesem Jahr. Viele vergleichbare Veranstaltungen auch noch im Juli wurden frühzeitig abgesagt. Die Wettervorhersage für Sonntag ist bestens. Die Teilnehmer erwarten traumhafte Strecken durchs Chiemgau, die bayerischen Voralpen und durchs nördliche Tirol. Es werden überwiegend Nebenstraßen befahren. In Bayrischzell, Windshausen, Frasdorf und Bad Endorf werden die Teilnehmer an den Verpflegungsstationen bestens versorgt.

Wie schwierig gestaltet sich die Organisation des Radmarathons im zweiten Jahr unter Corona-Bedingungen?

Noch vor sechs Wochen lag in Rosenheim die Sieben-Tage-Inzidenz weit über 100.

Das Ausrichten der Veranstaltung erschien mehr als fragwürdig. Gott sei Dank fielen die Zahlen dann rapide. Erst vier Wochen vor der Veranstaltung wurde uns klar, dass wir eine realistische Chance auf eine Genehmigung der Veranstaltung haben. Somit hieß es, in Rekordzeit zu organisieren, was normalerweise über Monate läuft.

Doch die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer des Radsportvereins Rosenheim und des Skiclubs Aising-Pang haben es in einem Kraftakt geschafft, alles rechtzeitig zu organisieren. Auch die Unterstützung durch unsere Hauptsponsoren klappte kurzfristig. Die Veranstaltung findet ausschließlich im Freien statt. Das Startgelände beim Möbelhaus Weko in Rosenheim bietet ausreichend Platz. Auch auf den Verpflegungsstationen lassen sich ausreichend Abstände einhalten.

Wie viele Teilnehmer haben sich – auch im Vergleich zum vergangenen Jahr – angemeldet?

Im Vor-Corona-Jahr 2019 hatten wir knapp 1300 Teilnehmer. Um die Chancen für eine Durchführung trotz Corona zu erhöhen, haben wir die Anmeldezahlen frühzeitig auf 800 begrenzt. Die Startplätze waren bereits im März vergeben. Die Begrenzung der Startplätze hat sich jetzt ausgezahlt. So können wir die Veranstaltung unter Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln ausrichten.

Gerne hätten wir noch mehr Teilnehmer zugelassen. Interesse gab es genügend. Interview: Jens Kirschner

Artikel 8 von 11