Leserforum

Die Kinder müssen optimal geschützt werden

von Redaktion

Zu den Berichten „Stoßlüften als Mittel der Wahl“ und „Filtern statt Lüften?“, erschienen im Lokalteil:

Wie sehr Kinder, Jugendliche und Eltern in den vergangenen Monaten der Corona-Pandemie beeinträchtigt waren und wie wichtig es ist, das zu vermeiden, hören wir in Sonntagsreden der Politiker häufig. Doch genau wie im letzten Sommer herrscht bei Schulbehörden und Gemeinden wieder das Prinzip Hoffnung. Es wird schon irgendwie gehen, wir werden die Schulen nicht mehr schließen müssen. Schließlich sind ja viele geimpft, dauerhafter Regelbetrieb in den Schulen – kein Problem.

Wir testen, Kinder tragen Masken und schließlich haben alle Kinder warme Anoraks, Mützen und Handschuhe, wenn wir den Winter über bei Minusgraden permanent die Fenster aufreißen müssen. Mit ein paar Kniebeugen kann man sich schon warm halten. „Wir müssen alles tun, um die Schwächsten der Gesellschaft zu schützen“, heißt es immer wieder. Die Schwächsten, das waren im vergangenen Jahr wir Alten. Wir sind Gott sei Dank nun fast alle geimpft.

Zu den Schwächsten der Gesellschaft gehören aber auch die Kinder – und sie sind nicht geimpft. Müssen wir nun nicht alles tun, um auch sie optimal zu schützen? Meiner Meinung nach sollten zu einem optimalen Schutz auch Luftfilter in den Klassenräumen gehören. Natürlich kosten die Geld! Aber wenn man bedenkt, wie schnell die Milliarden für die Lufthansa, für TUI usw. locker gemacht werden konnten, wieviel Geld durch undurchsichtige Maskendeals oder unbrauchbare Masken in den Sand gesetzt wurde, sollte man doch jetzt nicht bei den Schulen und unseren Kindern und Enkeln anfangen zu sparen!

Gisela Herth-Bamberg

Rosenheim

Artikel 1 von 11