„Die Oberwöhrer sind dankbar“

von Redaktion

Was mich freut, was mich ärgert Ingeborg Dworaczek lobt die Stadtwerke für die schnelle Container-Beschaffung

Rosenheim – Das mit dem Lob ist so eine Sache. Statt wohltuenden Worten hagelt es oft Kritik. Eine Frau aus Oberwöhr will das jetzt ändern und bedankt sich im Namen ihres Stadtteils bei den Stadtwerken für den neuen Grüngutcontainer. Ingeborg Dworaczek kann es kaum glauben. Erst vor wenigen Tagen erkundigte sie sich bei den Rosenheimer Stadtwerken, ob es möglich sei, an der Wertstoffinsel am Turnerweg einen dritten Grüngutcontainer aufzustellen. „Zwei Container sind für unseren Stadtteil einfach zu wenig“, sagt sie. So würden nicht nur die Oberwöhrer das Angebot nutzen, sondern auch die Bewohner der Endorfer Au. Ein Mitarbeiter hatte ihr daraufhin versprochen, sich die Situation vor Ort anzuschauen. Nur wenige Tage später stand laut Ingeborg Dworaczek der zusätzliche Container plötzlich an der Wertstoffinsel. „Ich finde es einfach super, wie schnell reagiert wurde. Die Oberwöhrer sind sehr dankbar dafür“, sagt sie.

Über so viel Lob freuen sich auch die Mitarbeiter der Stadtwerke, die mit den Wertstoffinseln beschäftigt sind. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass schneller ausgesprochen oder geschrieben wird, wenn einem etwas nicht gefällt, als wenn etwas gut gefällt“, teilt Pressesprecherin Ulrike Willenbrink auf Nachfrage mit.

Prinzipiell sei es so, dass, sofern die Fläche der Wertstoffinsel groß genug ist, das vorhandene Behältervolumen an die Bedürfnisse der Anwohner vor Ort durch zusätzliche Container angepasst werden könne. „Die diesbezüglichen Anfragen richten die Anwohner in der Regel direkt an das für die jeweilige Abfallart zuständige Entsorgungsunternehmen“, sagt Ulrike Willenbrink.

Die Entscheidung, ob zusätzliche Container aufgestellt werden, erfolge durch das Umwelt- und Gründflächenamt. Am Turnerweg in Oberwöhr jedenfalls hat das geklappt. Zur Freude von Ingeborg Dworaczek. hei

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