Rosenheim – Morgen beginnen in Rosenheim wieder „Rosige Zeiten“. Nachdem die Veranstaltung 2020 coronabedingt ausfallen musste, freut sich der Veranstalter, das Rosenheimer City-Management, darüber, dass es für dieses Jahr grünes Licht seitens der Regierung von Oberbayern gab – wenngleich recht kurzfristig, wie City-Management-Geschäftsführerin Sabrina Obermoser berichtet. Denn bereits Anfang Juni hatte man das Vorhaben zur Genehmigung bei der Behörde eingereicht. Umso größer ist die Freude bei den Organisatoren, ihre Veranstaltung wieder aufleben lassen zu können.
Höhepunkt
im Salingarten
Wenngleich, wie Obermoser sagt, auf etwas kleinerer Flamme als vor zwei Jahren. „Wir wollen langsam daran anknüpfen, womit wir 2019 aufgehört haben.“ Weg fallen heuer sowohl die Modenschauen wie auch die Kirchenkonzerte. Stattdessen laufen die meisten Veranstaltungen unter freiem Himmel.
An vielen Stellen in der Innenstadt sind jene Lichtinstallationen zu sehen, an deren Konzept das City-Management bereits seit Juni feilt. Einen Höhepunkt verspricht Sabrina Obermoser für den Salingarten, wenngleich sie noch damit hinter dem Berg hält, was die Besucher dort erwartet. Ein wenig Spannung soll schließlich bleiben. Sie verrät nur so viel: Es sei eine „ganz besondere Lichtinstallation“.
Am Salzstadel wird es musikalisch: Dort veranstaltet die Stadtbibliothek in Kooperation mit der Asta-Kneipe von 18 bis 21 Uhr ein Konzert mit drei Bands. Zu hören sind „Skinny Charles“, „Achtung Brigitte“ und „Cassidy“. Sollte es regnen, ziehen Musiker und Publikum in die Stadtbibliothek um. Auf dem Max-Josefs-Platz sorgen „ReBeat“ bei den Boutiquen Beo und Adlmaier für 70er-Jahre-Sound.
Museen öffnen
bis in den Abend
Am Esbaum stimmen „Come Together“ von 18 bis 21 Uhr mit Coversongs die Besucher auf den Abend ein, an dem die teilnehmenden Geschäfte in der Rosenheimer Innenstadt bis 23 Uhr geöffnet haben. Lichtprojektionen von „Kind und Werk“ wie auch von „ArtCloud“ sind während des Grünen Marktes zu sehen, begleitet von DJ „H. Musicbox“, der Happy-Sound-Lounge-Musik auflegt.
Lichtinstallationen gibt es ebenso am Salinplatz, hier zu Livemusik vom Martins-Jazz-Project. Das Quartett tritt in der Zeit von 19.30 bis 23 Uhr auf. Zwischen den einzelnen Stationen in der Rosenheimer Innenstadt stoßen Besucher der „Rosigen Zeiten“ womöglich auf „NichtLicht“, eine Stelzenperformance mit dem „Teatro OraculO“.
Ein Kulturprogramm begleitet die „Rosigen Zeiten“ am Freitag. So haben das Städtische Museum über dem Mittertor wie auch das Holztechnische Museum am Max-Josefs-Platz bis 22 Uhr geöffnet – bei freiem Eintritt. Auch die Städtische Galerie öffnet ihre Pforten. Die Ausstellung „Dreiklang“ bringt aktuelle Werke von Christian Heß, Christine Ott und Bernhard Paul in einen künstlerischen Dialog.
Und im Lokschuppen haben Besucher Gelegenheit, die aktuelle Ausstellung „Saurier – Giganten der Meere“ zu bewundern, sofern sie sich vorher online unter www.lokschuppen.de/ rosigezeiten angemeldet haben.
Zudem gibt es eine kurze Altstadtführung durch Rosenheim, während der die Stadtführer unbekannte Geschichten zu Rosenheim erzählen. Treffpunkt hierfür ist um 20.30 Uhr am Mittertor, Teilnehmer zahlen fünf Euro für die einstündige Führung durch Rosenheims Innenstadt.