Rosenheim – Nach der langen Phase der coronabedingten Einschränkungen konnte jetzt das Sichtungstraining des „Rock & Bloc“-Teams der Alpenvereinssektion Rosenheim für talentierte und motivierte Kinder und Jugendliche in der Kletterhalle Rosenheim in Stephanskirchen stattfinden. Bei 16 angemeldeten Nachwuchskletterern im Alter von acht bis 13 Jahren war die Konkurrenz um die begehrten Teamplätze wie immer groß.
Gleich beim Aufwärmen warteten bereits koordinative Herausforderungen auf die Teilnehmer. Aufgeteilt in Kleingruppen durften sich zu Beginn alle an vier Boulder-Problemen versuchen. Neben Spannung und Oberkörperkraft fordernder Kletterei im Steilen waren auch Bewegungstechnik auf kleinen Tritten sowie Gleichgewicht und Körpergefühl an Kanten und in Platten gefragt.
Anschließend stand das Lead-Klettern auf dem Programm. In zwei Kletterrouten wurde neben der Kletterleistung vor allem auch die Sicherungstechnik in einer Seilschaft beobachtet – Teamfähigkeit, Partnercheck, Bedienung eines halbautomatischen Sicherungsgeräts, Vorstiegskönnen sowie das Verhalten bei Fall- und Sturztests standen zur Prüfung. Zu guter Letzt wurden in Kraft- und Beweglichkeitstests das Durchhaltevermögen, die Motivation und der Ehrgeiz abgefragt.
Nach über vier Stunden Anstrengung fiel den Trainern Klara Zebhauser, Lina Kriechbaum, Valentin Heimbeck und Manfred Mauler die Entscheidung alles andere als leicht, war das Leistungsniveau der Teilnehmer doch sehr beeindruckend. Letztlich konnten Pia, Paul, Lucas, Neo und Lenni in die Nachwuchsteams des Talentsichtungszentrums Rosenheim aufgenommen werden.
Damit trainieren nun über 50 Kinder und Jugendliche regelmäßig mindestens zweimal pro Woche altersgemäß und leistungsorientiert in fünf „Rock & Bloc“-Teams. fxk