Rosenheim – Bereits seit Jahren unterstützt die Rosenheimer Kolpingsfamilie das Kinder- und Frauenprojekt „Casa Milagro – Wunderhaus“. Dieses Projekt hilft seit 1992 Kindern, jungen Mädchen, Frauen und Witwen in Santa Cruz am Atitlan-See in Guatemala.
Gegründet wurde es von der deutschen Sozialarbeiterin Thilda Zorn. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen der Betroffenen zu verbessern. Hauptthemen sind Bildung, Gesundheitsvorsorge, Hygiene, Ernährung und Umweltschutz. Es soll helfen Selbstvertrauen und Eigeninitiative zu entwickeln.
Die beiden Kolpingsmitglieder Christa und Georg Schmid haben beim fünfjährigen Entwicklungshilfeaufenthalt in Guatemala das Projekt besucht und die Arbeit persönlich kennengelernt. Der Verkauf von selbst erstellten Perlen- und Webarbeiten hilft den Frauen, ihr Einkommen zu verbessern und Familien ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.
Coronabedingt hat sich die Situation in Guatemala für die Betroffenen sehr verschlechtert. Die Einnahmen aus den Handarbeiten sind weggebrochen. Deshalb hat sich die Kolpingsfamilie Rosenheim entschlossen, dieses Projekt mit 1000 Euro zu unterstützen.