Rosenheim – Aufgrund mehrerer Anwohnerbeschwerden überprüfte die Rosenheimer Polizei am Dienstag und Mittwoch, jeweils zwischen 7 und 9 Uhr, das Verbot der Durchfahrt im Bereich der Großholzstraße. Die Autofahrer nutzen laut Polizei diesen Streckenabschnitt, um Stauungen auf den Hauptzufahrtsstraßen von Kolbermoor nach Rosenheim zu umgehen. Im Rahmen der Kontrolle musste eine Vielzahl von Autofahrern angehalten und beanstandet werden. Insgesamt sprach die Polizei mehr als 30 Verwarnungen aus. Besonders negativ fiel dabei ein 54-jähriger Autofahrer aus Kolbermoor auf. Der Fahrer sagte gegenüber den Einsatzkräften, dass die Polizei sich „nicht so wichtig“ nehmen soll, er „müsse“ hier ja schließlich fahren und habe keine Lust, sich irgendwo in einen Stau zu stellen. Gegen den Kolbermoorer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Auch für einen Verkehrsunterricht wurde der Uneinsichtige vorgeschlagen. Ein Sprecher der Rosenheimer Polizei teilte mit, dass das Durchfahrtsverbot auch in Zukunft durch weitere Kontrollen der Einsatzkräfte kontrolliert werden wird.