Heuer kein neues Prinzenpaar

von Redaktion

Rosenheimer Faschingsgilde eröffnet Jubiläumssession mit ehemaligen Tollitäten und plant abgespecktes Programm für 2022

Rosenheim – Es waberte schon länger das Gerücht, dass es für die kommende Session etwas Besonderes bei der Rosenheimer Faschingsgilde geben wird. Seit gestern ist klar, um was es sich handelte: Ein neues Prinzenpaar gibt es heuer nicht.

Stattdessen präsentieren sich die Tollitäten der vergangenen Jahre auf den Veranstaltungen der Gemeinschaft. Die Faschingsgilde im Wirtschaftlichen Verband feiert im kommenden Jahr ihr 50-jähriges Bestehen und will dieses Ereignis genauso bunt und vielfältig präsentieren wie in den vergangenen fünf Jahrzehnten.

„Daher werden viele ehemalige Prinzen und Prinzessinnen der ehrenvollen Aufgabe als Repräsentanten der Stadt Rosenheim nachgehen und das Zepter schwingen. Damit will die Faschingsgilde die vergangenen 50 Jahre wieder aufleben lassen. Der Wermutstropfen: Weder der Rosenball noch der Stadt- und Landball oder der Kinderfasching werden im kommenden Jahr stattfinden, wie Thomas Stadler mitteilte, der gemeinsam mit Tanja Fegg die Garde betreut. Dann eben mehrere erfahrene Prinzenpaare. Den ersten Testlauf machte gestern das royale Duo aus dem Jahr 2020: Martin I. und Sandra II., das sich von umrahmt von den Gardemädchen der Faschingsgilde der Öffentlichkeit präsentierte. Im Nachgang präsentierte sich unter anderem auch noch Prinz Thomas III. mit seiner Prinzessin Claudia I. (2010). Garde, Elferrat und die Prinzenpaare zeigen sich im kommenden Jahr dennoch. Der Auftakt hierfür ist am Freitag, 14. Januar. Ab dann will die Gilde in loser Reihenfolge in der Rosenheimer Innenstadt in Erscheinung treten. Zur Hochzeit der Session planen die Narren für Samstag, 26. Februar, einen Jubiläums-Gardemarsch durch die Rosenheimer Innenstadt, Start ist am Gasthaus Johann Auer an der Färberstraße. Für Faschingsdienstag, 1. März, ist ein buntes Faschingstreiben auf dem Max-Josefs-Platz geplant mit anschließendem großen Kehraus im Gasthof Höhensteiger – immer vorausgesetzt, die Corona-Lage lässt die Veranstaltungen zu. Jens Kirschner

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