Rosenheim – Das Fahrradparkhaus am Südtiroler Platz ist günstiger ausgefallen als geplant. Ursprünglich hatte die Verwaltung mit Kosten von rund 3,170 Millionen Euro gerechnet. Unter dem Strich betrugen die Kosten jedoch nur etwa 3,042 Millionen Euro und damit rund 128000 Euro weniger als veranschlagt. Grund hierfür ist die zeitweise Senkung der Mehrwertsteuer, wie die Stadt Rosenheim darlegt. Damit liegt die Summe aber dennoch über dem Beschluss des Rosenheimer Stadtrats aus dem Jahr 2017. Damals waren Gesamtkosten von rund 2,95 Millionen Euro für den Bau des Fahrradparkhauses vorgesehen. Ursächlich hierfür waren Erweiterungen des Vorhabens, darunter die Umsetzung eines Gründaches sowie die Installation von Videokameras zur Überwachung – Kostenpunkt hierfür: rund 50000 Euro. 170000 Euro an Mehrkosten genehmigte der Stadtrat wegen „diverser vergaberechtlicher und technischer Anforderungen“, wie aus der Verwaltung zu hören ist. Das Gebäude, dessen Spatenstich 2019 erfolgte, bietet auf fünf Ebenen Platz für 884 Fahrräder. Neben Abstellplätzen mit Doppelstock-Parksystem gibt es im Keller des Gebäudes auch größere Parkflächen für Fahrräder mit Anhängern. Ebenso ließ die Stadt 30 Schließfächer installieren, die mittels PIN-Code verriegelt werden können. Diese Fächer verfügen zudem über einen Stromanschluss, mit dem die Nutzer kostenfrei Akkus von E-Bikes aufladen können. Noch offen ist, ob auch das Fahrradparkhaus wie das P12 mit einem Kunstwerk versehen werden soll. Hier befinde sich die Verwaltung noch in Abstimmung mit einem Künstler. jek