Rosenheim – Das Rosenheimer Kultur- und Kongresszentrum soll eine neue Innenbeleuchtung bekommen. 365 000 Euro plant die Verwaltung hierfür ein, nachdem die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses dies einstimmig genehmigt hatten. Ausgetauscht werden sollen etwa 150 Lampen. Notwendig sind die neuen Leuchten nach Angaben des Rathauses, da die derzeit verwendeten Leuchtmittel der Deckeneinbauleuchten in den Sälen und im Foyer des Hauses B im Kuko nicht mehr erhältlich sind. Geplant ist nun die Installation von Lampen mit LED-Technik. Mit den neuen Leuchten müsse auch die Lichtsteuerung ausgetauscht werden, um mit der neuen Technik zu harmonieren. Sonst könnte das Licht nicht mehr gedimmt werden.
Von den neuen Leuchten mit der sparsameren LED-Technik verspricht sich die Verwaltung künftig geringere Energiekosten, aber auch die LED-Lampen selbst müssten seltener getauscht werden und seien damit wirtschaftlicher. Auf rund 13000 Euro im Jahr beziffert das zentrale Gebäudemanagement der Stadt das Einsparungspotenzial. Zwei Varianten haben die Planer vorgesehen: Entweder müssen die betreffenden Deckenausschnitte mit Trockenbauelementen an die Leuchten angepasst werden oder die Lampen selbst müssten an die Decke des Kultur- und Kongresszentrums angepasst werden, was den Aufwand für die Stadt geringer gestalten würde. Kritik an den Plänen kam vonseiten der CSU wie auch der Freien Wähler, die sich unter anderem wunderten, warum die neue Beleuchtung nicht im Zuge der Generalsanierung des Komplexes bedacht wurde. Finanzdezernent Heinz Bösl beschwichtigte: „Bestimmte technische Dinge werden immer erneuert werden müssen, weil sie nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen“, sagte er und verwies darauf, dass auch bei den städtischen Schulen solche Arbeiten stattfänden. Jens Kirschner