Ignaz-Günther-Gymnasium spendet für Unicef-Projekt

von Redaktion

10000 Euro gehen an „Hilfe für Kinder in der Ukraine“ – Kriegsgeschehen beschäftigt Schüler und Lehrer

Rosenheim – Das Kriegsgeschehen in der Ukraine beschäftigt auch Kinder und Jugendliche sehr stark. Die Lehrkräfte an den Schulen müssen neben all den zusätzlichen Herausforderungen wegen der Pandemie auch versuchen, den Fragen und Ängsten der Schüler wegen des Kriegs Raum zu geben.

Michael Thoma, Unterstufenbetreuer und Schulpsychologe am Ignaz-Günther-Gymnasium: „Viele jüngere Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich jetzt zum ersten Mal in ihrem Leben so richtig mit Europa, der NATO, atomarer Bedrohung und dem Leid von Menschen in Kriegssituationen. Die Hilfsbereitschaft ist enorm. Viele tauschen sich quasi täglich über die Sammelstellen für Hilfspakete in die Ukraine aus.“ Beeindruckend sei auch, so Thoma, dass sich die Kinder und Jugendlichen bereits im Vorfeld Gedanken um die in der Luitpoldhalle ankommenden Flüchtlingskinder gemacht haben. Es seien schon diverse soziale Hilfsangebote organisiert worden, um das Leid der Flüchtlingskinder wenigstens etwas zu lindern.

Darüber hinaus wurde am Ignaz-Günther-Gymnasium in Rosenheim eine Spendenaktion ins Leben gerufen, in der die Schulfamilie innerhalb von nur fünf Tagen die erstaunliche Summe von 10000 Euro zusammengetragen hat. Der volle Spendenbeitrag fließt direkt in einen Hilfsfonds der Unicef, der speziell für die Kinder der Ukraine eingerichtet worden ist.

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