Rosenheim – Die Zahl der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine im Stadtgebiet ist in der vergangenen Woche leicht zurückgegangen. Derzeit befinden sich nach Angaben der Stadtverwaltung rund 350 registrierte Ukraine-Flüchtlinge in Rosenheim: 75 sind in der Luitpoldhalle untergebracht, 45 in von der Stadt angemieteten Wohnungen, rund 20 in einer Asylunterkunft. Der Großteil der Kriegsflüchtlinge kam in Privatwohnungen unter.
Die Regierung von Oberbayern hat bereits angekündigt, dass der Stadt Rosenheim ab nächster Woche weitere Flüchtlinge zugewiesen werden. Die städtische Verwaltung sucht daher weiter nach Wohnraum und steht in Gesprächen mit potenziellen Vermietern.
Um den ukrainischen Kriegsflüchtlingen den Zugang zum heimischen Arbeitsmarkt zu erleichtern, gibt es vom Jobcenter Rosenheim Stadt regionale Arbeitsplatzangebote in ukrainischer und deutscher Sprache.
Die Agentur für Arbeit in Rosenheim führt unter www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rosenheim/ukraine-arbeit-und-arbeitsmarktzugang eine Website mit Infos für Geflüchtete aus der Ukraine. Weiterhin koordiniert der Stadtjugendring im Auftrag der Stadt die ehrenamtliche Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine. Außerdem arbeitet die Stadt mit den Kontaktstellen Bürgerschaftliches Engagement (KBE) in den Bürgerhäusern, mit der Bürgerstiftung, der Caritas und dem Diakonischen Werk sowie mit diversen Vereinen und vielen Privatpersonen, die sich ehrenamtlich engagieren, zusammen. In der Luitpoldhalle werden laufend Spiel-, Kreativ- und Kochprojekte angeboten. Dank des Kinderschutzbunds wurde in Zusammenarbeit mit dem Sozialraumteam Nord die Spielecke in vergrößert.