Rosenheim – Bringt der Rosenheimer Roberto Padrevecchi in der neuen Sat.1-Show „All Together Now“ 100 Juroren zum Singen und Tanzen? Und gewinnt er vielleicht sogar das Preisgeld von 10000 Euro? Antworten auf diese Fragen gibt es am heutigen Freitag, ab 20.15 Uhr, auf Sat.1.
Vor dem Interview hatte Roberto Padrevecchi am meisten Sorge. Der 50-Jährige arbeitet als Pilot und ist bereits in der Vergangenheit als „Singing Pilot“ auf Geburtstagsfeiern und Hochzeiten aufgetreten. Er hat eigene Lieder komponiert und träumt davon, irgendwann ein Album aufzunehmen. Im vergangenen Jahr habe ihn Sat.1 gefragt, ob er sich vorstellen könnte, an dem neuen Format „All Together Now“ teilzunehmen – eine Show, die in England und Italien große Erfolge gefeiert hat.
100 Sekunden Zeit,
Jury zu überzeugen
Das Konzept dahinter ist schnell erzählt. Die Kandidaten haben 100 Sekunden Zeit, um mit ihrem Gesang eine aus 100 Profi-Musikern bestehende Jury buchstäblich vom Hocker reißen. Denn: Desto mehr Profis aufstehen, mitsingen und mittanzen, desto größer wird die Chance für die Sänger, die Show zu gewinnen und das Preisgeld mit nach Hause zu nehmen. In jeder Sendung wagen sich zwölf Kandidaten auf die Bühne und stellen sich dem Urteil der Jury. In dieser sitzen unter Linda Teodosiu, Jazzy Gudd, Pamela Falcon, Rapper MC Fitti, Graham Candy und der Star-Geiger Igor Epstein. „Jeder bringt seine Expertise in diese Show und bereichert sie. Wenn die Juroren dann auch noch alle voller Begeisterung mitsingen, ist das Gänsehaut pur“, sagt die Moderatorin der Show Melissa Khalaj vorab.
Am Freitag, 3. Juni, wird der Auftritt von Roberto Padrevecchi jetzt also auf Sat.1 ausgestrahlt – vor einem Millionenpublikum. Viel darüber verraten, darf der Rosenheimer noch nicht. Blamiert habe er sich nicht. Zudem habe er ein Lied gesungen, mit dem er sich inhaltlich identifizieren kann und das „sehr gut zu ihm passt“.
Bereits im vergangenen Jahr sei die Show aufgezeichnet wurden. Nach der Anfrage des Senders habe er ein Gesangsvideo einschicken müssen, zwei Wochen später erhielt er die endgültige Zusage und eine Übersicht mit den nächsten Terminen. Darunter sei auch besagter Interviewtermin gewesen.
„Ich konnte währenddessen nicht ganz so viel positive Energie ausstrahlen, wie sonst“, sagt der „Singende Pilot“. Zufrieden mit sich und seinem Auftritt sei er trotzdem. So sehr, dass er sogar von einem der „schönsten Tage in seinem Leben“ und einem „Höhepunkt in seiner Karriere“ spricht. Und das trotz der Anstrengung. „Ich wusste gar nicht, wie lang so ein Tag sein kann“, sagt er. Am Tag der Aufzeichnung sei er um 9 Uhr von seinem Hotel abgeholt worden, es folgten Maske, Kostüm und das Mittagessen. Um 14 Uhr begannen die Aufnahmen. Um 1 Uhr war er zurück im Hotel. „Aufgrund der Pandemie war das tatsächlich mein einziger Auftritt im vergangenen Jahr“, sagt Padrevecchi. Aufgeregt sei er gewesen, auch weil die Auftritte der Teilnehmer vor ihm „sehr eindrucksvoll“ gewesen seien und die Jury streng bewertet habe. „Da wurde mir ganz anders“, erinnert sich der Rosenheimer.
Arbeit an seiner
eigenen Single
Umso erleichterter sei er gewesen, dass – so viel darf er verraten – seine Performance „so gut angekommen ist“. Er lobt das Konzept, schwärmt von den guten Teilnehmern und der kompetenten Jury.
Und vielleicht war es auch diese gute Atmosphäre, die den Rosenheimer dazu animiert hat, eine neue Single aufzunehmen, in der „Mischbatterie“ in Riedering, in der auch Helene Fischer ihr neustes Album produziert hat. „Ich habe das Lied ‚My Way‘ neu interpretiert“, sagt er. Erscheinen soll die Single am Freitag – zeitgleich mit seinem Auftritt bei der Sat.1-Show „All Together Now“.