Happinger Eigenheimerverein mahnt neues Feuerwehrhaus an

von Redaktion

Jahreshauptversammlung mit zahlreichen Themen – Sorgen um die Sicherheit der Floriansjünger

Rosenheim – Die Jahresversammlung des Eigenheimervereins Happing und Umgebung konnte nun wieder als Präsenzsitzung im Gasthaus Happinger Hof stattfinden. Nach der Begrüßung der Anwesenden durch den Vorsitzenden Klaus Hohmann und den vereinsüblichen Berichten wurde der Vorstand einstimmig von den Mitgliedern entlastet. Außerdem wurden Pläne für Ausflüge geschmiedet. Vorschläge für verkehrsberuhigte Zonen und das Aufstellen einer Straßenlaterne am Fußgänger-Übergang beim Café Bauer wurden dem Stadtrat Markus Dick als Anregung für die Zuständigen der Stadt Rosenheim mit auf den Weg gegeben.

Emotional aufgeladen war die Stimmung beim Thema Feuerwehr (FFW) Happing. Es folgte ein Referat zur aktuellen Lage der Happinger Feuerwehr durch den Vorsitzenden Hohmann. Ausgehend, dass der Rosenheimer Feuerwehrbedarfsplan die Bedeutung und Wichtigkeit der Happinger Feuerwehr aufzeigte, ging Hohmann auf die aktuellen Missstände am Happinger Feuerwehrhaus ein. „Das Haus ist alt, nie als Feuerwehrhaus gedacht gewesen, viel zu klein, feucht und den heutigen Vorgaben und Richtlinien in keiner Weise gerecht“, fasste er zusammen.

Zum Beispiel stehen die beiden Feuerwehrfahrzeuge hintereinander statt nebeneinander. Damit kann es zu Verzögerungen und im Ernstfall zum späteren Eintreffen am Einsatzort kommen. Den meisten Anwesenden war bekannt, dass das Happinger Feuerwehrhaus ringsrum das älteste ist und den modernen Anforderungen nicht entspricht.

Die Mängel im Haus führten auch zur Beeinträchtigung der Sicherheit der Kameraden während der Einsatzvorbereitung, was besonders durch die Enge bedingt sei, so Hohmann. Ebenso leide das Material wie auch die persönliche Schutzausrüstung unter der ständigen Feuchtigkeit in den Räumen. Schnell war der Ruf nach der Verantwortung der Stadtverwaltung laut. „Schließlich geht es, neben der Sicherheit der Feuerwehrkameraden, auch um unsere Sicherheit und die unserer Häuser“, so einer der Anwesenden. Hohmann verwies auf eine laufende Planung eines Neubaus für die Happinger Feuerwehr. Der neue Standort ist zwischen Alt-Happing und Kaltwies/Kaltmühl geplant.

„Außer den Grünen haben alle Fraktionen dieser Planung bereits zugestimmt“, berichtete Stadtrat Dick. Dies genügte aber den Eigenheimern nicht als Aussage. „Wenn unsere freiwillige Feuerwehr schon ehrenamtlich für uns in der Not sorgt, so müssen wir auch unsere Unterstützung zeigen“, so Hohmann. Man wird deswegen als Eigenheimerverein auf die Stadt zugehen und auf eine Beschleunigung des Bauverfahrens drängen, kündigte Hohmann an.

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