Zum Bericht „Nie so arrogant behandelt gefühlt“, erschienen im Lokalteil:
Wieder einmal müssen die Menschen von der Parküberwachung ihren Buckel hinhalten. Dass sie sich täglich in sinnfreie Diskussionen verstricken lassen müssen, verdanken wir jahrzehntelanger Auto-Förder-Politik von den Bundesregierungen bis zur Mehrheit im Rosenheimer Stadtrat.
Anscheinend darf man sich immer noch als privilegiert betrachten, wenn man Auto fährt? Schwächere bekommen oft nicht die Rücksicht, die sie bräuchten. Wünschen würde ich mir drei Dinge: Erstens, dass Autofahrende so parken, dass es gar keine Überwachung braucht.
Zweitens: Dass Autofahrende, die Fehler machen, dazu stehen und nicht jammern. Und drittens: Dass die Stadt Rosenheim vor dem Ärztehaus eine Kurzparkzone anstelle regulärer Parkplätze einrichtet, denn sicher war die beschriebene Situation kein Einzelfall.
In Rosenheim werden viel zu viele Flächen durch parkende Autos blockiert, und dann kann normales städtisches Leben nur sehr schwer stattfinden.
Frank Wiens
Stephanskirchen