Rosenheim – Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Stadtkapelle Rosenheim im Großen Probensaal im Bürgerhaus Happing begrüßte der Vorsitzende Dr. Wolfgang Bergmüller zahlreiche Mitglieder, darunter auch seine Vorgängerin als Fördervereinsvorsitzende, Sieglinde Wunsam.
In seinem Bericht bedauerte der Vorsitzende des Fördervereins Dr. Wolfgang Bergmüller die starken Einschränkungen für Musikkapellen durch die Corona-Pandemie in den vergangenen beiden Jahren. So war speziell für Blasmusikerinnen und -musiker die Probenarbeit entweder gänzlich unmöglich oder durch die großen vorgeschriebenen Abstände untereinander nur äußerst eingeschränkt möglich. Sogar im großen Probesaal des Bürgerhauses konnten laut Bergmüller nicht alle Musiker zeitgleich zusammen proben.
Eine Fortsetzung des auf drei Jahre angelegten Projekts der Jugendarbeit in den drei Nachwuchsensembles Musikschlümpfe, Jugendkapelle und Jugend Big Band der Stadtkapelle Rosenheim war somit nicht mehr möglich. Bergmüller zeigte sich zuversichtlich, dass das Projekt nun wieder aufgenommen werden kann und hoffte, dass Corona nicht wieder die ganzen Anstrengungen zunichtemachen werde.
Die sehr stark steigenden Energiepreise werden die Musikkapellen im Bürgerhaus auf eine große Belastungsprobe stellen. Bergmüller kündigte an, dass die Raumtemperaturen in allen Räumen des ersten Stocks im Bürgerhaus im kommenden Herbst und Winter zurückgefahren werden, um einen eigenen Beitrag der Musikkapellen zum Energie- und Kostensparen zu leisten. Wenn die Kosten aber zu hoch werden, bat er schon jetzt um Unterstützung, damit die Probenarbeit nicht aus finanziellen Gründen eingestellt werden muss.
Nach dem Bericht des Schatzmeisters Fred Bayer und des Kassenprüfers Florian Roith wurde der Vorstand des Fördervereins einstimmig für das Jahr 2021 entlastet. Bei den anschließenden Neuwahlen bestätigten die anwesenden Mitglieder den Vorsitzenden Dr. Bergmüller, den Schatzmeister und stellvertretenden Vorsitzenden Fred Bayer und die Schriftführerin Anne Frei einstimmig in ihren Ämtern.