Rosenheim – Die Grünen-Stadtratsfraktion hat jetzt in einem Antrag an Oberbürgermeister Andreas März die Anhebung der Einkommensgrenzen für Personen mit geringem Einkommen gefordert, um den „Anspruch der sozial benachteiligten Personen in Rosenheim auf den ,Grünen Pass‘ der Stadt zu erhöhen“.
So soll auf Wunsch der Grünen die Einkommensgrenze für einen Ein-Personen-Haushalt von derzeit 1092 auf 1400 Euro steigen, bei einem Zwei-Personen-Haushalt von 1593 auf 199 Euro und bei einem Drei-Personen-Haushalt von 2115 auf 2750 Euro. Für einen Vier-Personen-Haushalt solle zukünftig eine Einkommensgrenze von 3300 statt bisher 2650 Euro gelten, für einen Fünf-Personen-Haushalt 3900 statt bislang 3184 Euro.
Für jede weitere Person des Haushalts solle sich die Einkommensgrenze individuell erhöhen. Diese Regelung solle zudem künftig auch für den „Grünen Pass“ für Senioren angewandt werden. Als Begründung führen die Grünen-Stadträte die zu erwartende „Steigerung der Energiepreise“ an, die „Haushalte und Personen mit niedrigem Einkommen belasten“. „Die Möglichkeiten, diesen Personenkreis zu entlasten, sind für die Stadt äußerst schwierig“, so Sonja Gintenreiter, Peter Rutz und Karl-Heinz Brauner in ihrem Antrag. „Der ,Grüne Pass‘ bietet aber wenigstens eine kleine Möglichkeit der Entlastung für den angesprochenen Personenkreis.“