Rosenheim – Ein besonderes Augenmerk legen die Betreiber des Proseccostadls auf der Wiesn, Michael und Max Fraenkel, Sylvia Schmidt und – seit diesem Jahr neu im Boot – Franz Stettner auf die Sicherheit der weiblichen Gäste.
„Wir haben überall Kameras, die uns einen Überblick über das Geschehen im Stadl ermöglichen. So können wir im Ernstfall schnell eingreifen“, erklärt Fraenkel. Grapschen, Raufen, Belästigungen und Drogengeschäfte – das seien keine Kavaliersdelikte und würden sofort zur Anzeige gebracht.
„Ein ‚Nein‘ heißt ‚Nein‘. Die Mädels sollen bei uns ausgelassen feiern dürfen und einen tollen Abend verbringen, ohne aufdringliche Belästigungen“, fährt Fraenkel fort.
Das Personal sei geschult, die Security in Habacht-Stellung. Natürlich appelliere man auch an die Mädels selbst, auf ihre Getränke und Gläser aufzupassen. Wenn sie zur Toilette müssten oder draußen rauchen wollten, könnten sie diese zwischenzeitlich auch in die Obhut des Personals geben. So will das Betreiberteam mithelfen, dass Unbekannte während dieser Zeit nicht irgendwelche Substanzen wie K.o.-Tropfen ins Glas gießen könnten.
„Wir haben nach den zwei Jahren Pause eine große Sehnsucht. Mir kommt es so vor, als würde eine ganz besondere Stimmung in Rosenheim herrschen. Pandemie, Krieg, Energiekrise – das treibt uns alle um. Auf dem Herbstfest sollen die Menschen diese Sorgen beiseiteschieben und ein paar Stunden lang das bayerische Leben genießen“, wünscht sich Sylvia Schmidt.
Michael Fraenkel ergänzt: „Wenn ich an der Bar stehe und das Geschehen verfolge, wie die Leute in fröhlicher und familiärer Atmosphäre feiern und es sich gut gehen lassen, dann bin auch ich angekommen. Erst danach stellt sich die Routine ein.“ Marina Birkhof