Rosenheim – In der Hauptversammlung des ESV Rosenheim berichteten Vorsitzender Horst Spensberger und die Abteilungsleiter über die wichtigsten Themen in den vergangenen Jahren. So habe im Obergeschoss des Funktionsgebäudes ein städtischer Kindergarten für fünf Jahre Platz gefunden. Deshalb wurden die beiden Spielplätze eingezäunt. Das Bergheim in Oberaudorf ist erst nach den Brandschutzmaßnahmen wieder für die Mitglieder geöffnet. Es soll demnächst die Flutlichtanlage auf LED-Beleuchtung umgestellt werden, es wurden Zuschussanträge an mehreren Stellen eingereicht. Vor den Neuwahlen folgten die Berichte der Abteilungsleiter.
Erstmals wird die Tennisabteilung von drei Frauen geführt. Abteilungsleiterin Stefanie Winkler-Baumann versprach nach der Einarbeitung in der nächsten Versammlung einen detaillierten Bericht. Faustball-Abteilungsleiter Günter Kallupp berichtete von überragenden Erfolgen. Mehrere Teams erzielten gute Plätze in der Bezirksliga Oberbayern und der deutschen Meisterschaft.
Die Handball-Herren haben den Aufstieg in die Bezirksoberliga geschafft. Sorgen bereiten der Abteilung unter Melanie Huber die Juniorenmannschaften. Nach der coronabedingten Pause fanden viele nicht zurück zum Handballsport. Durch Werbung hofft man auf Besserung nach den Sommerferien.
Die Gymnastik-Damen, unter der Leitung von Hildegard Mayer, wurden bedingt durch die Kindergarten-Belegung in die Fürstätter Turnhalle umquartiert. Inzwischen haben sie sich in der Umgebung eingewöhnt.
Großen Zuspruch, insbesondere durch jüngere Interessierte, erfährt das sonntägliche Tanzen, ebenfalls in der Fürstätter Turnhalle. Franziska Schewe lehrt mit Schwung und Eleganz Walzer und Foxtrott. Außerdem kümmert sie sich um den Zumba-Abend.
Die Fußballer erlitten keinen spürbaren coronabedingten Einbruch. Im Juniorenbereich trainieren etwa 150 Jugendliche, nach den Ferien werden weitere Zuwächse erwartet. Hallenveranstaltungen und Ausflüge seien laut Abteilungsleiter Lu Pertl dagegen nicht möglich gewesen.
Seit Saisonbeginn steht bei den Herren neben Thomas Wratzlawek für die Erste Mannschaft auch Korbinian Tschernuth für die Zweite Mannschaft auf dem Platz. Michael Gutschner ist weiter unterstützend tätig.
Bei den Sportschützen gibt es eine stabile Mitgliedschaft. Einige Schützen nehmen auch an den deutschen Meisterschaften teil. Der Schießstand erfreut sich auch bei auswärtigen Schützen großer Beliebtheit, sodass eine zur Abdeckung der Unkosten rentable Vermietung weiterhin gewährleistet ist.
Die Stockschützen nahmen an fünf Freundschaftsturnieren teil, organisierten erstmals wieder ein Abteilungsschießen. Sie freuen sich auf weitere Mitglieder. Diese haben jeden Freitag von 14 bis 18 Uhr Gelegenheit zum Probeschießen.
Zunächst fanden die Neuwahlen statt. Jeweils einstimmig wurde der bewährte Hauptvorstand wiedergewählt. Vorsitzender bleibt Horst Spensberger, die Stellvertretung übernimmt Dr. Wolfgang Bergmüller. Um Finanzen kümmert sich Karina Hacker und die Schriftführung übernimmt Melanie Huber. Der Vereinsausschuss, die Versammlung aller Abteilungsleiter, wurde beauftragt eine Vertretung der Jugend und der Frauen zu finden. Außerdem delegiert an den Ausschuss wurde eine auf ein Jahr begrenzte Umlage im Falle explodierender Energiekosten auf den Jahresbeitrag.
Zuletzt erhielten langjährige Mitglieder eine Ehrung. Für 25 Jahre geehrt wurden Manuela Dandlberger, Ingeborg Dietl, Gabriele Holjar, Emrah Kapisiz und Karl-Heinz Pohl sowie Tobias Staniszewski, Max Erbe, Matthias Enderle, Erhard Enderle und Stefano de Luca. Ein halbes Jahrhundert dabei sind Klaus Erdmann, Annette Gall, Otto Gartner, Peter Hacke, Helmut Hofer, Gertrud Sattelberger, Elisabeth Stegner und Heinrich Strauß sowie Ingrid Grimm, Anton Helmprecht, Ernst Lautner, Robert Mayr und Lothar Wolowski. 60 Jahre dabei sind Josef Fischberger und Helmut Stubenrauch.