Rosenheim – Kopfschütteln ernteten bei der jüngsten Versammlung der Senioren-Union (SEN) Rosenheim die Reaktionen so mancher Bürger und Kollegen aus dem Stadtrat zum Blackout-Flyer. „Leider wird das Thema parteipolitisch missbraucht“, sagt SEN-Vorsitzende Sieglinde Wunsam. Es sei in ihren Augen wichtig, vor möglichen Gefahren rechtzeitig zu warnen. Und da gehöre ein Blackout angesichts der politischen Lage durchaus dazu. Hier zu warnen, das sei Daseinsvorsorge – eine wichtige Aufgabe des Oberbürgermeisters. Sie begrüße den Flyer. Oberbürgermeister Andreas März hatte die Versammlung der SEN Rosenheim besucht, um über Hilfsangebote der Stadt beim Älterwerden zu sprechen. Doch die Flyer-Thematik dominierte die Gespräche. Einhelliger Tenor bei den Senioren: Die Informationen zu einem möglichen Blackout und wie jeder Bürger vorsorgen könne, das sei wichtig und richtig. Keinesfalls könne aus dem Flyer Panikmache herausgelesen werden. Die Mehrzahl der Gäste zeigte sich dankbar für die Tipps.