„Athletes for Ukraine“ wird ausgezeichnet

von Redaktion

Verein erhält Preis für „Sportler mit Herz“ – Stadt dankt für Engagement

Rosenheim – Seit dem 6. März existiert der Verein „Athletes for Ukraine“. Gegründet von Biathlon- Olympiasieger Jens Steinigen setzt die Organisation ein Zeichen für Frieden und Solidarität im Ukraine-Krieg. Neben vielzähligen Hilfstransporten in die Ukraine engagieren sich prominente Athleten in Deutschland für Geflüchtete.

Organisation
von Hilfskonvois

Dieses unermüdliche Engagement wurde jetzt in der BMW Welt in München geehrt. Der Verein erhielt persönlich von Innenminister Joachim Herrmann den Bayerischen Sportpreis 2022 in der Kategorie „Sportler mit Herz“.

Unter der Delegation der zu Ehrenden des Vereins war auch der Rosenheimer Jonah Werner. Neben seiner Tätigkeit als Pressesprecher organisiert er auch die Hilfskonvois an die ukrainische Grenze und fuhr bereits ein paar Tage nach Beginn des Angriffskrieges gemeinsam mit Fabian Artmann eine der ersten Fahrten an die Grenze. „Ich bin wahnsinnig stolz und überwältigt von dieser Ehrung, jedoch hätte es diesen Preis nie brauchen dürfen“, so Jonah Werner, „Der Preis ist für uns ein Versprechen an alle Hilfesuchenden weiterzumachen und überall zu helfen, wo wir können“.

Mit Jonah Werner, als Teil des Teams „Athletes for Ukraine“, geht der Bayerische Sportpreis, nach 2021 verliehen an Jessica von Bredow-Werndl, dieses Jahr erneut nach Rosenheim.

Gemeinschaft
und Solidarität

Darüber freut sich auch die Dritte Bürgermeisterin der Stadt Rosenheim, Gabriele Leicht: „Rosenheim zeigt einmal mehr, dass die Stadt und der Sport untrennbar miteinander verbunden sind. Der Verein „Athletes for Ukraine“ ist ein Paradebeispiel für den olympischen Gedanken. Es geht nicht darum, immer der Schnellste, Stärkste und Höchste zu sein, sondern um Gemeinschaft, Solidarität und Völkerverständigung“.

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