Würdiges Gedenken an die Opfer von Kriegen und Vertreibung

von Redaktion

Geprägt vom Gedenken an die Opfer von Kriegen, Flucht und Vertreibung sowie von Unverständnis und Fassungslosigkeit angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine war der Volkstrauertag in den Stadtteilen Pang und Happing. Pater Dariusz Burdalski, Pfarrvikar der Stadtteilkirche Am Wasen, zelebrierte einen festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Die Wasner Musi unter Leitung von Hans Rutz spielte die Schubert-Messe. Am Kriegerdenkmal, das vor genau 100 Jahren als Erinnerungszeichen erstellt worden war, setzten sich die Feierlichkeiten fort. In Vertretung für den erkrankten Bürgermeister Daniel Artmann betonte Stadtrat Georg Kaffl (Bild links, Zweiter von links), dass es noch vor einem Jahr unvorstellbar gewesen sei, mitten in Europa einen Krieg zu erleben. Die Bedeutung des Gedenktages stellte zudem Margarethe Fischbacher vom VdK Ortsverband Aising-Happing- Pang heraus. Die Vorsitzende des Sozialverbands ließ ebenfalls einen Kranz zu Ehren der Toten niederlegen. Nach Bayernlied, Deutschland-Hymne und dem Lied „Ich hatt‘ einen Kameraden“ endete die Veranstaltung, die vom Krieger- und Reservistenverein Pang unter Leitung von Robert Bucher mitorganisiert worden war. Eindringliche Worte fand Rosenheims Bürgermeisterin Gabriele Leicht bei der Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal in Happing zum Volkstrauertag. Gleichermaßen erinnerte auch Rosenheims Stadträtin Ulrike Plankl an die Opfer von Gewalt und Terror und machte dies, zusammen mit Vertretern des VdK Rosenheim, mit einer Kranzniederlegung sichtbar. Pfarrvikar Mathias Klein-Heßling fand in der Messfeier nachdenkliche Worte. Eine Bläsergruppe der Blasmusik am Wasen begleitete die Messe (rechts). Die Happinger Ortsvereine neigten dazu respektvoll die Fahnen.Fotos ärzbeck/Knarr

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