Rosenheim – Um die Richtlinien, die die Kultur in Rosenheim fördern, fortzuschreiben, hat der Rosenheimer Stadtrat kürzlich zehn kulturpolitische Leitlinien beschlossen. Auf diesen Leitlinien basiert das Verständnis für Kultur in Rosenheim. Sie weisen die Richtung für die Kulturpolitik.
Seit Jahresanfang arbeitet das Kulturamt der Stadt daran, die Richtlinien fortzuschreiben. Sie regeln, wie die Stadt Fördermittel an Kulturschaffende aus den Bereichen Theater, Musik und Tanz, Trachtenvereine, Veteranen- und Reservistenvereine sowie Bildung und Wissenschaft verteilt. Zuletzt wurden die Richtlinien 2005 aktualisiert. Wie Oberbürgermeister Andreas März informiert, sind die Leitlinien das „Bekenntnis der Stadt, den Kulturstandort Rosenheim weiter zu stärken und zu fördern. In den Leitlinien bekennen wir uns zu einer breiten Kunst- und Kulturförderung und wir wollen niederschwellige und vielfältige Zugänge zu Kunst und Kultur für alle schaffen“, informierte März und griff damit zwei wesentliche Punkte aus den Leitlinien heraus.
Der Rosenheimer Kulturreferent Wolfgang Hauck fügt hinzu: „Hinter uns liegt ein sehr konstruktiver Prozess, für den ich mich bei allen Beteiligten bedanken möchte. In der Erarbeitung der kulturpolitischen Leitlinien war der Wille zum Selbstbekenntnis zur Kultur spürbar.“ In einem weiteren Schritt können Kulturschaffende der Stadt im Dezember an einer Umfrage teilnehmen, um ihre Bedürfnisse für die neuen Förderrichtlinien zu schildern. Die kulturpolitischen Leitlinien stehen unter https://www.rosenheim.de/buergerservice/ kulturfoerderung. Dort finden sich auch Infos zu Fördermöglichkeiten im Kulturbereich.