Von Mentaltricks bis zum Weltrekordversuch

von Redaktion

Zehn Rosenheimer Magier bezaubern ihr Publikum beim Höhensteiger in Westerndorf St. Peter

Rosenheim – Der Club der Zauberer Rosenheim im Magischen Zirkel Deutschland stellte sich bei der Zauber-Gala im Gasthof-Hotel Höhensteiger in Rosenheim vor. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Über die Zuschauer ergoss sich ein zweieinhalbstündiges magisches Feuerwerk, bei dem zehn Künstler ihr Können in verschiedenen Sparten der Zauberkunst zeigten. Durch das Programm führte Mario Schmitt, Zweiter Vorsitzender des Clubs.

Schmitt erläuterte auch, wie er zur Zauberkunst kam – untermalt von einem Vier-Karten-Trick. Den Beginn machte der Jüngste, der zehnjährige Magic Felice. Er präsentierte einen Mentaltrick mit überraschendem Ende. Ihm assistierte sein Opa und der Vorsitzende des Clubs, Günther Schmitt (RoGudini).

Simon Hopf (Smarty) zeigte eine Zylinder-Jonglage und eine Chop-Cup-Routine.

Alfons Augustin (Magic Fonsi) sprach mit seinem sowohl lehrreichen als auch humorvollen Ampel-Trick überwiegend die jüngeren Zuschauer an. Zur Freude aller wollte er ein Messerkasten-Kunststück aufklären, das sich aber als Finte erwies. Bojan Bethke (Magic Bo) gab eine Fingerring-Seil-Routine zum Besten und setzte eine Kartenwanderung von der Hand eines Zuschauers in die Hand eines anderen gekonnt in Szene.

Pablo Krause (Pablo Paruno), der Profi in spe, verzauberte mit Karten. Sein Bravourstück an diesem späten Nachmittag war jedoch seine Seil-Routine.

Valentin Schwer (Zauberer Fox) stellte seine Hasen in die Manege und sorgte mit seinen Einstein-Würfeln für großes Staunen.

Theo Sußbauer überzeugte mit seinem geschliffenen Wort beim Hindu-Faden und einem „Karten-Vorhersage-Aufsitzer-Kunststück“.

Der langjährige Profi Andreas Mühlbauer (Prestigio) „verdrehte den Zuschauern die Arme“. Als wahrer Meister erwies er sich mit dem „Rubik’s Zauberwürfel“. Völlig undurchschaubar waren seine Lottozahlen und die „Invisible Touch Routine“.

Günther Schmitt alias RoGudini unternahm einen „Weltrekordversuch“, indem er sich die Reihenfolge von 52 Karten, von mehreren Zuschauern gemischt, in wenigen Sekunden einprägte. Die Karten wurden von einem Zuschauer in zwei Pakete geteilt und je einem Zuschauer übergeben. Er ordnete jede der einzelnen Karten blind dem jeweiligen Zuschauer zu.

Beim Finale begann dann noch ein Tisch zu schweben. Die gelungene Zauber-Gala rief Begeisterungsstürme des altersmäßig sehr gemischten Publikums hervor und wurde mit viel Applaus gewürdigt.

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